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BIKE Junior Team Worldcup 2018 Val di Sole BIKE Junior Team Worldcup 2018 Val di Sole

XCO Worldcup Val di Sole – U23

BJT-Fahrer Pirmin Sigel sammelt Worldcup-Erfahrung

Ludwig Döhl am 16.07.2018

Pirmin Sigel fühlt sich geehrt, beim Worldcup in Val di Sole starten zu dürfen. Während des U23-Rennens stand er jedoch im Stau. Das Wochenende in Italien ist in der Rubrik „Erfahrungen” zu verbuchen.

Ich reiste am Freitagnachmittag in Val di Sole an. Die Wettervorhersage für das Wochenende war gut. Als ich ankam, regnete es allerdings wie aus Kübeln. Ich ging trotzdem direkt auf die Strecke, auch weil ich mein nagelneues Bulls Race-Fully testen wollte, das erst seit einer Woche in meinem "Stall" steht.

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Das neue Fully vom Sponsor Bulls hilft bei der technischen Worldcup-Strecke in Val di Sole.

Durch den starken Regen war die Strecke extrem rutschig. Wir hatten alle Probleme, die stellenweise sehr technische Strecke zu fahren. In vielen unscheinbar aussehenden Kurven rutschte das Vorderrad einfach weg, und es kam bereits beim Training zu vielen Stürzen. Ich hatte Glück, denn in den technischen Passagen kam ich im Vergleich zu den anderen Fahrern sehr gut zurecht. Mein neues Fully leistete also seine Dienste. Komplett dreckig und durchnässt verließ ich die Strecke nach zwei Stunden Training.

Schon am Samstag hatte sich die Strecke jedoch wieder komplett verändert. Fast gänzlich abgetrocknet konnte die Strecke mit ganz anderen Kurvengeschwindigkeiten befahren werden. Ich absolvierte meine finalen Trainingsrunden und meine Vorbelastung auf der Strecke und schaute mir mittags den Downhill-Weltcup an, der ebenfalls in Val di Sole stattfand. Ein geniales Erlebnis!

Mein Start am Sonntag in der U23 war um 10:15 Uhr. Im Vergleich zu Albstadt startete ich bereits einige Plätze weiter vorne, da ich inzwischen ein paar Weltranglistenpunkte gesammelt hatte. Auf dem 99. Platz stand ich aber immer noch fast am Ende des kompletten Felds.

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Im Sonnental: Nach dem anfänglichen Matschrutschen am Freitag war die Worldcup-Strecke im Val di Sole am Rennsonntag wieder staubtrocken – gut für hohe Kurvengeschwindigkeiten.

Am Start kam ich zunächst gut weg und konnte schon mal 15 bis 20 Plätze gutmachen. Leider hatte ich dann das Pech, dass genau vor mir ein Fahrer in der hektischen Startphase zu Sturz kam. Rechtzeitig konnte ich noch abbremsen, sodass ich selbst nicht stürzte. Durch den dadurch verlorenen Schwung fand ich mich aber sehr weit hinten im Fahrerfeld wieder. Nach der ersten Runde überquerte ich die Ziellinie auf dem 100. Platz. 

In den ersten zwei Runden stand ich aufgrund der schlechten Startphase viel im Stau, kämpfte mich aber im weiteren Rennverlauf Platz für Platz nach vorne. In der letzten Runde wurde ich dann leider auf Platz 79 liegend wegen der 80-Prozent-Regel (wieder nur um ein paar Sekunden) aus dem Rennen genommen.

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Von Position 99 aus kämpfte sich Pirmin Sigel bis auf Rang 79 nach vorne. Allerdings steckte er auf der Rennstrecke oft im Stau.

Es siegte der Norweger Petter Fagerhaug mit einer Rennzeit von 1.16 Stunden. Alles in allem ein geniales Wochenende, bei dem ich wieder wertvolle Erfahrungen in einem hochkarätigen Starterfeld machen konnte. Jetzt freue ich mich vor allem auf die deutsche Meisterschaft in St. Ingbert am Wochenende 21.-22.08.2018. Dort werde ich endlich mal wieder einen deutlich besseren Startplatz haben.

Ride clean,

Pirmin

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Pirmin Siegel sammelte in Val di Sole wertvolle Worldcup-Erfahrungen, auch wenn er vorzeitig aus dem Renngeschehen ausscheiden musste.

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Die Anstiege auf der Rennstrecke in Val di Sole sind extrem steil. Wer hier nicht voll in die Pedale tritt, fällt einfach um.

Ludwig Döhl am 16.07.2018