Daniel und Ludwig am Start in Langenlois Daniel und Ludwig am Start in Langenlois Daniel und Ludwig am Start in Langenlois

Daniel und Ludwig am Start in Langenlois

  • Christoph Listmann
 • Publiziert vor 11 Jahren

Neuzugang Daniel Katzmayer gewinnt auch den Austria Youngster Cup in Langenlois. Ludwig vermasselte ein Defekt die gute Form. Hier sind die Berichte.


Bericht von Ludwig Döhl aus Langenlois:

Nach monatelanger Saisonvoerbereitung, zig Stunden auf Langlaufski, Rollentrainer und in Laufschuhen war traditionell letztes März-Wochenende der Mountainbike Saisonauftakt in Langenlois/Niederöstereich. Das erste Rennen der Saison, ist für Sportler immer ein Sprung ins kalte Wasser. Haben sich die Qualen der Vorbereitung, die Entbehrungen und Trainingseinheiten bei Minusgraden gelohnt?

Auch das schon so oft praktizierte Warmfahren auf der Rolle ist in der neuen Saison noch keine Routine. Und wenn dann endlich der erste Startschuss 2011 fällt, weis man wieder warum mann sich das alles angetan hat. Zu Beginn der 7 Runden a 6 km und 235 hm ging es noch hektisch zur Sache und man musste im 130 Mann starken internationalen Starterfeld schon mal die Ellenbogen ausfahren um seinen Platz zu behaupten.

Von Startplatz 67 aus rangierte ich mich während der ersten beiden Runden um Platz 40 herum ein. Leider fehlte noch etwas die Rennhärte und so musste ich mich im Laufe der nächsten beiden Runden auf Platz 48 (15/U23) einreihen welchen ich jedoch Problemlos bis zur letzten Runde halten konnte.

Wie erwähnt, Routine war im Rennalltag noch nicht angesagt und so zog ich mir erst einen Kettenklemmerund dann noch einen Reifenschaden am Hinterad zu was mich grob überschlagen 13 Plätze kostete und ich somit auf Rang 61( 19/U23) landete. Die letzte Runde ärgert mich definitiv, aber so ist der Rennsport und es war ja erst ein Rennen zum wieder rein finden!

Ride on Ludwig


Bericht von Daniel Katzmayer aus Langenlois

Das zweite Rennen im Austria Youngsters Cup war am vergangenen Wochenende in Langenlois. Donnerstag und Freitag hatte ich noch die Aufnahmeprüfungen für das Sportgymnasium und so machten wir uns am Samstag mit bemischten Gefühlen auf ins Kamptal.

Ludwig und Gerhard waren auch hier und so wurde ich erst einmal mit Milka Schokolade und Mützen versorgt. Eingefahren hab ich mich auf der Rolle und schon da bemerkte ich, dass der Cooper-Test Spuren im Körper hinterlassen hat. Aus der zweiten Startreihe heraus konnte ich mich sofort in der Einführungsrunde am steilen Anstieg an die Spitze setzen und hab diese Position auch nicht mehr abgegeben.

Immer wieder habe ich bemerkt, dass es nicht so gut lief wie in Wien. Aber dennoch: Nach einer Rennzeit von 30:28 siegte ich vor dem Zweitplatzierten Pascal Vogl mit einem Vorsprung von 43 Sekunden. Jetzt freue ich mich auf Nals in Südtirol und hoffe, dass es weiterhin so gut läuft.


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