Bundesliga in Heubach: Worldcup-Quali geschafft! Bundesliga in Heubach: Worldcup-Quali geschafft! Bundesliga in Heubach: Worldcup-Quali geschafft!

Bundesliga in Heubach: Worldcup-Quali geschafft!

  • Christoph Listmann
 • Publiziert vor 12 Jahren

Beim Bundesliga-Rennen in Heubach hatte unser BIKE Junior Team wieder einen tollen Auftritt. Außerdem haben Regina Genser und Jochen Weisenseel die Quali für den Worldcup in Offenburg geschafft!


Bericht Heubach von Ludwig Döhl:

Die Schlammschlacht von Heubach begann etwas ärgerlich für mich von der vorletzten Startreihe aus. So musste ich mich zwei Runden lang erst einmal durch das über 100 Mann starke Feld wühlen, bis ich ungehindert meine Runden ziehen konnte. Einige Stehpausen blieben dabei nicht aus und so verlor ich in der ersten Runde ca. 1-2 Minuten nur durch Herumstehen. Ab der dritten Runde konnte ich dann mein Tempo fahren und arbeitete mich von Position 45 weiter bis auf 36 vor. Die letzten beiden Runden fand ich dann zu meiner zweiten Luft, und konnte nochmal zwei richtig schnelle Rundenzeiten fahren, und landete so ohne jeglichen Sturz oder Defekt auf Platz 33. National gesehen war ich, als 13., sogar einen Rang stärker als in Münsingen. Auch feierte der neue Continental X-King seine Rennpremiere im BIKE Junior Team und lieferte bei extrem schlammigen Verhältnissen eine top Vorführung ab. Textil wash und bike wash sowie sport clean von Holmenkol wurden vor fast unlösbare Aufgaben gestellt. Aber auch diese Produkte konnten mit hervorragenden Ergebnissen überzeugen. Meine nächste große Herausforderung wird die Craft BIKE Trans Germany. Ich freue mich schon wahnsinnig darauf und hoffe auf etwas besseres Wetter und eine gute Platzierung. Der Spass darf dabei natürlich auch nicht fehlen.

Ride on Ludwig


Bericht Bundesligarennen Heubach von Theresa

Am Samstag fuhren meine Eltern und ich zusammen mit Patrick zum Bundesligarennen nach Heubach (BaWü). So gegen Mittag trafen wir in Heubach in der Teamarea ein, wo bereits unser Zelt aufgebaut war. In Heubach bin ich noch nie gefahren, deshalb war ich sehr gespannt auf die Strecke, die sehr anspruchsvoll sein soll. Zusammen mit dem Jungs vom Team machte ich mich auf die Strecke. Die Strecke war sehr rutschig und matschig. Ich fuhr mit Continental-“Mountain King”-Reifen und hatte super Grip, auch im Rennen. Die Strecke verlief zuerst zirka 2 km bergauf, danach ein kurzes Flachstück bis es dann bergab – mit geilen Singletrails und Downhills – ging. Bergab kam ich super zurecht, ich konnte mich beim Streckebesichtigen gleich ans Hinterrad der Jungs hängen und konnte mir die Linie und Technik ein bisschen abschauen. Am schwierigsten war der letzte Downhill, der Zorro Drop… Meiner Meinung nach ist das die härteste Strecke, die ich bis jetzt gefahren bin. Am Sonntag waren wir bereits sehr früh in der Teamarea, da Jochen als Erster schon um 9.30 Uhr startete. Das Wetter hatte sich immer noch nicht gebessert, es war relativ kalt. Gegen 11 Uhr fuhren wir, Regina und ich, uns auf der Rolle in unserem Teamzelt warm bis zur Startaufstellung. Wir starteten kurz nach den Damen. Ich erwischte leider keinen guten Start, denn ich rutschte aus meinem Pedal und fuhr so als Letzte in die erste Runde. Dennoch konnte ich am Berg wieder einige Plätze gut machen und ging als 11. in den letzten Downhill. Doch leider stürzte ich und dabei verdrehte sich mein Lenker. Bis ich mit meinem Bike wieder auf der Strecke war, wurde ich schon wieder überholt. Danach musste ich in der anschließenden Technik-Zone meinen Lenker richten lassen. So verlor ich wertvolle Zeit und ging wieder als Letzte in die zweite von drei Runden. Jetzt versuchte ich noch mal alles zugeben und noch einige Plätze gutzumachen. Ich kämpfte mich in den letzten beiden Runde alleine, das viel Kraft kostete, noch 6 Plätze nach vorne. So fuhr ich als 14. über die Ziellinie. Im Großen und Ganzen bin ich relativ zufrieden mit meinem Rennen, wäre der Sturz nicht gewesen, wäre bestimmt mehr drin gewesen. Dieses Wochenende gehe ich in Wüstenselbitz (Alpina Cup) bei meinem Heimrennen an den Start. Ein Sieg muss her ☺


Bericht von Patrick

Am Wochenende reisten Theresa und ich gemeinsam nach Heubach an, denn dort fand der 2. Lauf zur MTB Bundesliga statt. Diesmal hatten wir auch wieder einen Platz auf dem Teamgelände und Gerhard hatte schon wieder alles super vorbereitet und unsere Teamarea schon aufgebaut. Also trafen wir uns alle an unserem MILKA-Zelt, um bei kalten max. 8 Grad gemeinsam auf der Strecke zu trainieren. Der Regen der Vortage weichte die Strecke richtig auf und machte die schon technische Abfahrt noch schwieriger. Dies machte mir aber nichts aus und ich hatte richtig Spaß, auf dem schlammigen Kurs zu trainieren und konnte gleichzeitig den neuen X-King von Conti testen, welchen ich auch im Rennen am Sonntag fuhr. Am Sonntag um kurz nach 10 Uhr startete das Feld der U23-Kategorie auf die ca. 4,3 km lange Runde, welche wir sechsmal fahren mussten. Ich war zirka in der Mitte des Feldes aufgestellt und kam auch gut vom Start weg. Bevor es in den Anstieg ging, konnte ich weitere Fahrer überholen. Doch als der Streckenabschnitt enger wurde, mussten einige Fahrer vor mir absteigen und somit wurde ich ausgebremst, da der Weg zum Überholen einfach zu schmal war. So schloss Ludwig zu mir auf und wir fuhren die nächsten 2 Runden miteinander und überholten immer mehr Fahrer. Besonders in der rutschigen Abfahrt konnten wir Zeit gut machen. Doch als ich in die 3. Runde fuhr, hatte ich an einem Absatz einen Durschlag und dachte erst, es sei nichts passiert, doch da täuschte ich mich. Nach der 1. von 2 Tech-Zonen, am Anfang des langen Berges, war mein Reifen dann platt und ich musste bis zur zweiten Tech-Zone 2KM bergauf laufen, um mein Laufrad zu wechseln. In dieser Runde verlor ich schon über 3 Minuten und ich wurde von vielen Fahrern überholt. Doch ich kämpfte in den nächsten 3 Runden weiter und holte viele Fahrer wieder ein. Natürlich waren die Rundenzeiten nicht mehr so schnell wie die ersten beiden, da ich das lange Joggen bis zur Tech-Zone nicht so gut verkraftet hatte. Am Ende wurde ich 47. von 86 klassierten Fahrern. Mit diesem Ergebnis war ich nicht zufrieden, da es an diesem Tag eigentlich richtig gut gelaufen wäre. Am kommenden Wochenende werde ich beim ALPINA-Cup in Wüstenselbitz am Start sein. Ich bin gespannt. ☺

Kette rechts Patrick


Jochen Bericht Heubach – 19. Platz

Dieses Wochenende machten wir uns bei kühlen Temperaturen auf zum 2. Bundesligalauf in Heubach. Da wir bereits am Samstag anreisten, konnten Ludwig, Patrick, Theresa mein Bruder Steffen und ich gemeinsam die Strecke angucken. Sie war 4,2 Kilometer lang, beinhaltete einen langen Uphil sowie einen technisch anspruchsvollen Downhill. Die komplette Strecke war total aufgeweicht und eine einzige Schlammschlacht. Ludwig und Patrick konnten mir vor allem im Downhill noch einige Tricks und Schlüsselstellen zeigen. Am Sonntag war dann endlich das Rennen, wie immer bei den Junioren um 8:30 Uhr. Das Feld war wieder hochkarätig mit kompletten Nationalteams aus Schweden, Norwegen und Belgien besetzt. Zudem kamen einige Fahrer noch aus den Alpenrepubliken. Durch meine gute Position in Münsingen wurde ich in der dritten Reihe (!) aufgestellt. So konnte ich mich aus dem Startgerangel raushalten und mit einer guten Position auf den ersten Trail gehen. Die Taktik lautete am Berg Vollgas und bergab möglichst sturzfrei runterkommen. Während des ganzen Rennens hielte ich mich in den Top 20 auf. Nach 1h14min wurde ich 19ter (9.bester Deutscher). Mit diesem Ergebnis kann ich sehr zufrieden sein, denn ich wurde für das WORLDCUP Rennen in Offenburg nächste Woche ausgewählt und darf mit 11 weiteren Fahrern im Nationaltrikot an den Start gehen. Damit habe ich vor der Saison niemals gerechnet.=) Regina wird auch dabei sein! Natürlich freue ich mich riesig und bin sehr stolz.

Bis bald, Jochen


Bericht von Regina Genser:

An diesem Wochenende stand das 2. Bundesliga-Rennen auf dem Plan. Am Freitag, gleich nach der Arbeit, fuhren wir mit unserem Wohnmobil nach Baden Württemberg, um genauer zu sein nach Heubach. Gleich am Samstagfrüh um 8:30 Uhr fuhr ich zusammen mit meiner Freundin Sophia Panzer die Strecke ab. Da es den Tag zuvor viel geregnet hatte, war die Strecke auch dementsprechend nass und matschig. Ich kannte die Strecke ja schon aus dem Vorjahr. Sie besteht eigentlich nur aus einem ca. 1,5 km langen Anstieg, einem kurzen ebenen Stück und einem langen Downhill. Durch den Matsch war die Abfahrt sehr anspruchsvoll, aber es war alles fahrbar. Da am Nachmittag dann noch ein Downhill-Rennen stattfand, trocknete die Strecke immer mehr ab. Der Sonntag begann dann wieder sehr früh mit dem Start der Junioren um 8:30 Uhr. Schließlich galt es ja, Jochen anzufeuern. Um 10 Uhr war dann der Start der U 23. Ich schaute mir die ersten 2 Runden der U 23 noch an, bevor ich mich dann meiner Vorbereitung zugewandt habe. Um 12 Uhr war es dann soweit. Ich hatte einen guten Start und konnte mich am Beginn des Berges ziemlich weit vorne einreihen. Leider musste ich am ersten Steilstück gleich schieben da sich dort alles gestaut hatte. Durch das Schieben merkte ich gleich wieder Krampfansätze in meinen Beinen, doch sobald ich auf meinem Bike saß, war alles weg. Ich fuhr lange Zeit auf Platz 6. In der ersten Runde war ich hinter Sophia Rieß, doch ich musste abreißen lassen. So fuhr ich dann in der 2. Runde ein langes Stück alleine, was mir etwas Tempo nahm. Bei der Zieldurchfahrt in die letze Runde war dann wieder die Schweizer Chilenin ……. hinter mir. Am Berg konnte ich das Tempo noch annehmen, doch oben auf der langen Geraden konnte ich nicht Stand halten. So musste ich wie schon in Münsingen meinen 6. Platz wieder an die Chilenin abgeben. Das Rennen gewann Jolanda Neff, vor Johanna Techt und Pauline Ferrand Prevot. Ich bin dennoch sehr zufrieden, da ich keinen Sturz hatte an diesem Wochenende. Ich freu' mich auf das nächste Wochenende, wo ich zusammen mit meinem Teamkollegen Jochen beim Worldcup- Rennen in Offenburg am Start sein werde. Ich hoffe, es läuft dort besser als in Houffalize=)

Ludwig in action.

Patrick nach dem Rennen.

Jochen führt eine Gruppe an.

Regina in einem der zahlreichen Downhills.


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