Gemischte Gefühle beim Albstadt-Weltcup Gemischte Gefühle beim Albstadt-Weltcup Gemischte Gefühle beim Albstadt-Weltcup

BIKE Junior Team in Albstadt

Gemischte Gefühle beim Albstadt-Weltcup

  • BIKE Magazin
 • Publiziert vor 4 Jahren

Die MTB-Rennen im Rahmen des UCI Worldcups endeten für die Nachwuchs-Racer des BIKE Junior Teams powered by Bulls mit sehr durchwachsenen Ergebnissen. Hier die Rennberichte.

Rennbericht von Simon Schneller aus Albstadt

Nach meinem Trainingssturz und der daraus resultierenden Absage für den Weltcup-Auftakt in Nove Mesto sollte es am vergangenen Samstag in Albstadt mit dem ersten Weltcup in dieser Saison losgehen. Albstadt bedeutete zugleich Heimweltcup und damit verbunden viele Bekannte an der Strecke und ein besonderes Erlebnis. Für uns U23-Fahrer sollte der Startschuss Samstag um 14:00 Uhr fallen. Mit 160 Fahrern aus 33 Nationen war es ein Riesen-Feld, welches im Bullentäle um die Plätze kämpfte. Mit Startnummer 59 hatte ich jedoch eine relativ gute Ausgangsposition für die sechs Runden plus Startloop mit vier Kilometer und etwa 220 Höhenmetern pro Runde.

Lynn Sigel,EGO-Promotion

Leider kam ich am Start nicht optimal durch das Gedränge und verlor so einige Positionen auf den ersten 500 Metern. Anschließend ging es jedoch voran und ich konnte mich in der Startrunde bis auf Position 51 nach vorne arbeiten. Die nächsten zwei Runden hatte ich dann ein guten Rhythmus und fühlte mich ziemlich gut. So konnte ich mich bis auf Position 31 nach vorne kämpfen. Alles schien optimal zu verlaufen, doch dann merkte ich im Verlauf der dritten Runde schwächer werdende Beine. Es lief nicht mehr ganz so rund, jedoch konnte ich mich noch bis Ende der vierten Runde um Position 30 herum halten. In den letzten beiden Runden wurde es dann aber Meter für Meter schwerer und ich hatte Mühe und Not, mich sicher durch die steilen Abfahrten zu manövrieren. So verlor ich Platz für Platz und kam schließlich nur noch auf einem relativ enttäuschenden 50. Platz ins Ziel.

Das war definitiv nicht das erwünschte Resultat und somit stellt sich mir die Frage, was diese zwei miserablen Runden aus gelöst hat. Ich kann es mir nur so erklären: Es war extrem heiß und vermutlich habe ich zu wenig getrunken und damit meinem Körper das Leben sehr schwer gemacht. Als ich dann bemerkt habe, dass es nicht mehr so flüssig läuft, habe ich nicht versucht, mich ein wenig zu erholen, sondern bin mit aller Macht an einem Konkurrenten dran geblieben. Das führte dann im weiteren Verlauf des Rennens zu einem „Motorplatzer“. Dann ging gar nichts mehr und ich versuchte nur noch, mich um den Kurs zu schleppen. Leider ist mir das passiert und es war kein schönes Erlebnis, aber aus jedem Fehlverhalten kann man auch etwas lernen. Dennoch war ich fünftbester deutscher Fahrer im Ziel und es war echt cool, so viele bekannte Gesichter am Streckenrand zu sehen.


Ride clean,
Simon

Lynn Sigel,EGO-Promotion

Rennbericht von Pirmin Sigel aus Albstadt

Das Rennen in Albstadt war für mich ein UCI Junior Event, bei dem die ersten zehn Fahrer UCI-Punkte ergattern konnten. Ich freute mich auf Albstadt, da es immer etwas Besonders ist, auf dieser Strecke Rennen zu fahren. Leider hatte ich mir eine Woche vorher eine Erkältung eingefangen. Ich dachte jedoch, dass meine Pollenallergie wieder am einsetzen ist und nahm mir deshalb keine Zeit zum Auskurieren. Freitag wurde es dann so schlimm, dass es klar wurde, dass ich krank war. Eventuell war es auch meine Allergie und eine Erkältung zusammen.

In Rücksprache mit meinem Trainer entschied ich, wie und ob ich das Rennen angehen sollte. Ich versuchte noch mit Tigerbalsam meinen Gesundheitszustand maximal zu verbessern und stand dann sonntags um 12:15 Uhr am Start. Ich startete etwas verhalten, um meinen Körper nicht gleich zu Beginn des Rennens ans Limit zu bringen. Ich konnte mich an etwa 15. Stelle einreihen, was eigentlich ganz in Ordnung war. Leider lief es dann nicht besonders gut und ich kam nicht wirklich in den Tritt. Meine Beine drehten einfach nicht richtig und ich konnte meine Leistung nicht abrufen. So kam ich als 28. ins Ziel. Für meinen gesundheitlichen Zustand halbwegs ok, trotzdem ein Rennen zum Vergessen.


Pirmin

Lynn Sigel,EGO-Promotion

Andreas Dobslaff,EGO-Promotion

Rennbericht von Janik Eifler aus Albstadt

Am Samstag um 12 Uhr ging es auf dem Worldcup-Kurs in Albstadt für die U19 los. Eine Strecke, die mir durch die langen und steilen Anstiege nicht so liegt wie andere. Nach einem Start aus dem hinteren Drittel konnte ich zunächst nicht viel gutmachen. Ich versuchte, in Runde zwei Tempo zu machen. Dies gelang mir auch und ich konnte ein paar Plätze nach vorne klettern. Allerdings ging dafür in den letzten zwei Runden nicht mehr viel und ich konnte meinen Platz nur noch mit Mühe verteidigen. Ich kam als 35. über die Ziellinie. Mit etwas mehr Taktik wären die Top 30 durchaus machbar gewesen. Trotzdem ein tolles Rennen auf dem Kurs, auf dem 2020 die WM ausgetragen wird.


Ride clean,
Janik

Andreas Dobslaff,EGO-Promotion

Andreas Dobslaff,EGO-Promotion

Rennbericht von Leoni Fend aus Albstadt

Am Freitag reisten wir zum Junior Event nach Albstadt an, besichtigten die Weltcup-Strecke mit ihren bekannten langen und steilen Anstiegen im Bullentäle und bereiteten uns auf den nächsten Renntag vor.

Mal unter ganz anderen Bedingungen, nämlich mit viel Sonnenschein und warmen Temperaturen, starteten wir Juniorinnen am Samstagmittag mit zwei Minuten Zeitabstand zu den Junioren ins Rennen. Es hieß drei Runden und eine Startrunde mit jeweils vier Kilometern und 190 Höhenmetern zu bewältigen.

Nach einem gelungenen Start konnte ich mich am ersten Anstieg um Platz fünf positionieren, merkte aber schnell, dass ich das hohe Tempo, vorgegeben von Laura Stigger, nicht lange mitgehen konnte. Ich versuchte meinen Rhythmus zu finden. Das gelang mir jedoch nicht wirklich und so wurde es nach den ersten zwei akzeptablen Runden immer härter für mich und ich verlor dadurch einige Plätze. Die Hitze machte mir in diesem Rennen ganz schön zu schaffen, aber auch Atemprobleme und Rückenschmerzen wirkten sich negativ aus. So kam ich schließlich nach einer Renndauer von 1:10 Stunden als 11. ins Ziel. Trotz allem war Albstadt eine tolle Erfahrung und eine super Veranstaltung.


Ride on,
Leoni

Armin M. Küstenbrück,EGO-Promotion

Andreas Dobslaff,EGO-Promotion

Themen: AlbstadtBIKE Junior TeamBullsNachwuchsRennberichtschwäbische Alb


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