Auf die Straße fürs Gelände Auf die Straße fürs Gelände Auf die Straße fürs Gelände

Auf die Straße fürs Gelände

  • Christoph Listmann
 • Publiziert vor 12 Jahren

Georg Egger und Daniel Voitl haben ihre letzte Vorbereitung für Münsingen auf Abwegen absolviert – auf der Straße!


Bericht Straßenrennen in Schönaich von Daniel

Da ich nicht wollte, dass Münsingen mein erstes Rennen der Saison wird, habe ich mir überlegt, dass ich den Rennradklassiker in Schönaich fahre. Mein Start war um 11 Uhr 15, also habe ich mich eine halbe Stunde warmgefahren und bin dann zum Start gegangen. Es waren ca 100 Fahrer am Start. Es sind 6 Runden zu fahren (eine Runde hat 130 hm und 9km). Als der Startschuss fiel, ging es erst einmal ziemlich rasant in die erste Runde. Nach einer halben Runde hat sich dann aber das Tempo eingependelt. Immer wieder wurden Ausreißversuche gestartet, welche aber vom Feld abgeblockt wurden. Gegen Ende der Runde kommt ein steiler Berg. Das Feld sprintet in den Berg hinein, um ein paar schwächere Fahrer abzuschütteln. Ich konnte immer mithalten am Berg sodass ich mich um Platz 20 halten konnte. In der 5. Runde aber hat uns das Amateurfeld (inklusive Karl Platt und Manuel Fumic) überholt. Wir wurden von den Autos auf die Seite gehupt und es war uns verboten im Feld der Amateure mitzufahren. Einige taten dies aber trotzdem und so habe ich den Anschluss an das Feld verloren. Ich konnte eine Abreißergruppe finden und mit dieser ins Ziel fahren. So kam ich nach 1Std und 30 min (mit einen Schnitt von über 40km/h!) als 42. Ins Ziel. Insgesamt haben es nur knapp über 60 Fahrer überhaupt ins Ziel geschafft. In meinem Jahrgang war ich 11. Und bin somit voll und ganz zufrieden und schaue voller Motivation Richtung Münsingen.

Sportliche Grüße Daniel


Bericht von Georg vom Trainingslager sowie zwei Rennradrennen in Flachgau vom 02. bis 05.4.2010:

Hi, ich war am vergangenen Wochenende in Flachgau im Salzburgerland (Österreich). Wir, meinTrainer (Stefan Stork), Vereinskollege Michael Müller, mein Bruder Andreas, natürlich auch mein Vater mit seiner Freundin und ich sind am Freitag 02.04. angereist. Am 2. u. 3. April schauten wir uns die Strecken an und trainierten noch ein wenig. Am Sonntag, dem 04. April stand ein bergiges Kriterium mit 15 Runden je 1,5 km an. Es waren zugleich 3 Wertungen. Das Rennen verlief sehr gut. Ich war in jeder Wertung auf dem zweiten Platz, was auch den zweiten Gesamtrang ausmachte. Wir, Patrick Jäger, der österreichische Meister, und ich setzten uns nach der zweiten Wertung ab und fuhren zu zweit bis zum Ende des Rennens. Am Montag war dann ein sehr langes Straßenrennen angesagt. Ich hatte 3 Runden zu absolvieren. Eine Runde war 26 km lang und die Runde war auch sehr Wellig, dazu kamen noch die, im Gegensatz zum Vortag sehr schlechten Witterungsbedingungen (Regen, Wind). Während des Rennens fühlte ich mich eigentlich sehr gut und ich versuchte mehrmals zu sprengen. Leider meistens ohne Erfolg. Diese Attacken kosteten mir ziemlich viel Kraft. In der letzten Runde fuhren ich und zwei andere am ersten Hügel der Runde weg. Am Anfang fühlte ich mich sehr gut und machte viel Führungsarbeit für die Gruppe, aber leider ließ meine Leistungsfähigkeit in den letzten fünf Kilometern extrem nach und ich musste die Beiden Österreicher ziehen lassen. Nach wenigen Minuten übersprintete mich dann auch noch das Hauptfeld und ich kam somit als 31. ins Ziel. Mein Bruder und mein Teamkollege landeten auch in beiden Rennen in der vorderen Hälfte und somit schlossen wir am Vergangenen Wochenende zwei erfolgreiche Rennen ab. Mein Trainer musste aufgrund seines Trainingsrückstandes und eines Sturzes aufgeben. Ich bin mit beiden Ergebnissen sehr zufrieden und freue mich schon auf meinen nächsten Renneinsatz.

Bleibt Sauber, Georg


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