Was ist schlimmer als kalte Füße? Nasse, kalte Füße. Bike-Winterschuhe sollten das Problem lösen. Acht Modelle zwischen 180 und 290 Euro zeigen im BIKE-Test, was sie können.

  • Socken mitnehmen: Die Bike-Winterschuhe sind relativ schwach isoliert. Umso wichtiger sind dicke Socken. Baumwollmischungen sind ungeeignet. Trekking- oder Langlaufsocken mit Wollanteil halten auch feuchte Füße warm. Sie erfordern oft eine Schuhgröße mehr. 
  • Einsatz abschätzen: Fahre ich wirklich oft bei starkem Frost? 45 Nrth sieht seinen Japanther als Schuh für die Übergangszeiten. Das ist für fast alle Modelle im Test realistisch. Die beiden Extremschuhe von Bontrager und Lake sind weniger vielseitig. 
  • Überschuhe einplanen: Extrem nasskalte Verhältnisse können zusätzliche Überschuhe erfordern. Je aggressiver und breiter die Gummiprofilsohle ist, desto schlechter lassen die sich anlegen. Wer schon welche hat, nimmt sie zur Anprobe mit und prüft die Kompatibilität.
  • Innensohle checken: Lassen sie sich zum Trocknen gut herausnehmen und auch wieder einsetzen? Sind sie dick genug, um (vor allem über der stählernen Schuhplatte) die Kälte draußenzuhalten? Passen besser isolierende Nachrüstsohlen überhaupt noch in den Schuh? 
  • Verschluss wählen: Übliche Schnürungen liegen unter einer Lasche und lassen sich unterwegs schwer nachregeln. Von außen zugängliche Drehverschlüsse erleichtern die Wahl zwischen mehr Durchblutung und mehr Performance und lassen sich simpel nachziehen.