Einzeltest 2019: Assos Mille GT Ultraz

Schon gefahren: Winterjacke Assos Mille GT Ultraz

  • Georg Grieshaber
 • Publiziert vor einem Jahr

Der Oberkörper gehört nicht unbedingt zu den Problemzonen beim Biken in der Kälte. Die Assos Mille GT Ultraz ist bei Temperaturen um die Null Grad eine gute Option.

Selbst im Bereich des Gefrierpunktes reicht in der Regel ein langes Unterhemd unter der Winterjacke von Assos. Fällt das Thermometer dann doch tiefer, lässt sich das über dickere Unterwäsche gut ausgleichen. Außen wasserabweisendes Material, innen eine wärmende Fleece-Schicht, und winddicht ist sie als Softshell ohnehin. Mit dem eingearbeiteten Schalkragen, der sich auch über Mund und Nase ziehen lässt und im oberen Rückenbereich verstaut werden kann, entweicht weder Wärme nach außen, noch kann kalter Fahrtwind eindringen. Drei Rückentaschen, gut abschließende Bündchen am Arm – es ist alles da, was man braucht.

Das summiert sich allerdings zu einer relativ schweren Jacke. Einmal in Fahrt, fallen die 640 Gramm aber nicht weiter negativ auf. Wer hantelgestählte Oberarme sein Eigen nennt, dem kann es in den Ärmeln allerdings schnell zu eng werden. Die Jacke ist italienisch geschnitten, also sportlich eng, sodass sie eine Nummer größer als üblich gewählt werden sollte. Zumal eine enge Jacke auch weniger gut warmhält. Wer die Investition von fast 300 Euro nicht scheut, der kann den Winter wieder als Jahreszeit zum Trainieren schätzen lernen. Dann müssen eigentlich nur noch Füße und Hände warmgehalten werden.


Preis   290 Euro


Web    www.assos.com

FAZIT von Georg Grieshaber, BIKE-Bildredakteur

Fast 300 Euro für eine Jacke ist eine Menge Geld. Wer den Winter durchfährt, freut sich aber über pfiffige Details wie den Halswärmer und den guten Wetterschutz. Außerdem sind die Materialien robust gewählt und sollten dementsprechend lange halten.

Assos Mille GT Ultraz




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Schlagwörter: Assos Test Winter Winterjacke


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