Dauertest: Helm Sweet Protection Bushwhacker Carbon

  • Stefan Frey
 • Publiziert vor 6 Jahren

Die Bezeichnung "Buschmesser" verdankt der Bushwhacker wohl seiner aggressiven Optik.

Die tief nach unten gezogene Helmschale ist sehr sauber verarbeitet – das kann man bei dem Preis auch verlangen – und sitzt äußerst sicher und komfortabel auf dem Kopf. Trotz Carbon-Einlagen bringt es der Norweger auf 370 Gramm. Dafür soll das integrierte MIPS-System bei Stürzen die Rotationskräfte besser absorbieren. Der Kopfring lässt sich einfach in der Höhe verstellen, der billig wirkende Schieber dagegen macht vor allem beim Öffnen des Helms Probleme. Ein weiteres Manko: Trotz innen liegender Lüftungskanäle wird der Kopf nur mäßig gekühlt. Die dünnen Schaumstoff-Pads saugen nur wenig Schweiß auf. Und da sie an der Stirn eine Lücke aufweisen, klatschten die Schweißperlen in regelmäßigen Abständen mitten auf die Scheibe der Sonnenbrille.


Unser Tipp: Für 100 Euro weniger bekommt man den Bushwhacker ohne Carbon und ohne MIPS, dafür mit 60 Gramm weniger auf der Helmschale.


Funktionalität ***
Haltbarbeit ****

(max. 6 Sterne)


Preis 249 Euro
Gewicht 370 Gramm


Info www.sweetprotection.com

Schlagwörter: Dauertest Helme Sweet Protection


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