Osprey Zealot im BIKE Kurz-Check

Stefan Frey

 · 14.03.2016

Osprey Zealot im BIKE Kurz-CheckFoto: Georg Grieshaber

Dass die Amerikaner von Osprey schon seit 1974 Erfahrung im Rucksackbau sammeln, merkt man dem neuen Bike-Rucksack Zealot an. Er sitzt super.

Die Reißverschlüsse und Kompressionsriemen laufen flüssig, das Hauptfach lässt sich vom Rücken her komplett öffnen, ist hell ausgekleidet und trennt die Trinkblase vom restlichen Inhalt. Weil schwere Teile immer nach unten sollen, wird das Werkzeug in einer Rolle im Bodenfach verstaut. Fächer für Kleinteile gibt es zusätzlich an den breiten Hüftflügeln und an den Schultergurten. Der Zealot baut recht flach und sitzt so auch in der Abfahrt sicher am Rücken, kann unsauber beladen aber etwas ausbeulen. Das Hauptfach ist zwar auch seitlich zugänglich, will man es aber ganz öffnen, stehen zwei Schnallen im Weg. Bei schneller Fahrt flattern die Bänder der Lageverstellung hinter den Ohren rum, das nervt. Am Frontaufsatz lassen sich bequem Schoner und Helm befestigen.


PLUS Top Sitz; super verarbeitet; gutes Taschen-Management
MINUS Keine Regenhülle


Gewicht 830 Gramm (M / L)
Preis 90 Euro

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