Moab ProVaude erstmals mit Protektoren-Rucksack

Stefan Frey

 · 30.08.2016

Moab Pro: Vaude erstmals mit Protektoren-RucksackFoto: Stefan Frey
Moab Pro: Vaude erstmals mit Protektoren-Rucksack

Was lange währt, wird endlich gut: 2017 bringt Vaude mit dem Moab Pro nun auch den lange erwarteten Rucksack mit Rückenprotektor.

Das Thema Schutzausrüstung sollte man beim Biken nicht auf die leichte Schulter nehmen. So hat man sich bei Vaude auch etwas Zeit gelassen, um den ersten Protektoren-Rucksack für Mountainbiker auf den Markt zu bringen. Bei seiner Vorstellung auf der Eurobike-Messe hat der Moab Pro zumindest schon mal einen wohl durchdachten Eindruck hinterlassen.

Überblick

  • drei-schichtiger Rückenprotektor von Ortema
  • Größe M / 20 l Volumen / 1470 g / 190 Euro
  • Größe L / 22 l Volumen / 1565 g / 200 Euro
  • Damenversion: 18 l Volumen / 1450 g / 180 Euro
  • integriertes Werkzeugfach

Mehrschlagfähiger Protektor von Ortema

Mit Ortema hat sich Vaude einen erfahrenen Partner für seinen Rückenprotektor ins Haus geholt. Wichtig war den Tettnangern, nicht einfach einen Rucksack mit eingeschobener Rückenplatte auf den Markt zu werfen. Der Rucksack baut auf dem Protektor auf und integriert diesen in das Rückensystem. Dadurch sitzt der Protektor mehr oder weniger direkt am Rücken. Dazwischen liegt lediglich noch eine dünne Polsterung, die für den nötigen Komfort beim biken sorgen soll. Die Protektorenplatte setzt sich aus drei Lagen zusammen, ist mehrschlagfähig und deckt dabei einen deutlich größeren Bereich am Rücken als vom TÜV gefordert ab. Den Vaude Moab Pro gibt es in zwei unterschiedlichen Rückenlängen, M und L, zusätzlich lässt sich der extra breite Hüftgurt noch dreifach in der Höhe verstellen. Somit sollte nahezu jeder den Rucksack passend am Körper platzieren können.

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  Die Rückenplatte kommt von Ortema, ist in drei Lagen aufgebaut und mehrschlagfähig.Foto: Stefan Frey
Die Rückenplatte kommt von Ortema, ist in drei Lagen aufgebaut und mehrschlagfähig.
  Das Rückensystem baut auf dem Protektor auf. Somit liegt der Schoner direkter am Rücken.Foto: Stefan Frey
Das Rückensystem baut auf dem Protektor auf. Somit liegt der Schoner direkter am Rücken.

Durchdacht bis ins Detail

So durchdacht wie die Protektoren-Einheit ist auch der Rest des Moab Pro. Bei dessen Entwicklung durften die Innsbrucker Vertrider ein entscheidendes Wörtchen mitreden. Wichtig war den Extrembikern vor allem ein spezielles Werkzeugfach. Das befindet sich am Boden des Rucksackes, lässt sich abklappen und enthält nicht nur verschiedene Abteilungen für Tool, Erstazschlauch oder Flickzeug, sondern als nettes Gimmick auch einen Einschub für Kabelbinder. Mit dem Werkzeugfach lassen sich zudem Schoner recht komfortabel transportieren. Weitere Extras sind ein Halter für verschiedene Helmtypen, ein separates Pumpenfach und ein großes Schubfach an der Vorderseite.

Der umlaufende Hüftgurt soll sich wie ein Klammeraffe an der Träger heften.
Foto: Stefan Frey

Trotz der umfangreichen Ausstattung soll der Vaude Moab Pro in Größe M nur 1470 Gramm wiegen. Erhältlich sind zwei Herrenversionen, sowie eine Damenversion ab 180 Euro.

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