FREERIDE Test 2022Bekleidung, Helme, Rucksack im Kurz-Check

Laurin Lehner

 · 19.11.2022

FREERIDE Test 2022: Bekleidung, Helme, Rucksack im Kurz-CheckFoto: Laurin Lehner
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Die FREERIDE-Tester sind ständig im Einsatz und lassen bei ihren Missionen die Teile erzittern. Soll man’s kaufen, oder besser nicht? Heute im Angebot: ein Helm, Handschuhe, Protektorenweste und ein Rucksack.

Gefühlsecht: Handschuhe Troy Lee Flow

Troy Lee Air GlovesFoto: Laurin Lehner
Troy Lee Air Gloves

Die leichten Troy Lee Flow fahre ich in der zweiten Saison. Die Handschuhe tragen sich mit ihrem Kunstleder (Innenhand) und dem Stretch-Material (Oberhand) sehr angenehm. Es schlüpft sich dank Klettverschluss einfach rein. Bisher ist noch nix gerissen, ermüdet, durchgewetzt. Nix für Handy-Swiper – sind nämlich nicht Touchscreen-kompatibel.

STÄRKEN: Passform, Belüftung

Verlagssonderveröffentlichung

SCHWÄCHEN: Preis

Gewicht: 43 Gramm, Preis: 38 Euro >> hier erhältlich*

Fazit zu den Handschuhen Troy Lee Flow:

Gute Passform, leichte Handhabung, Schick. Etwas teuer.

FREERIDE-Kaufempfehlung Troy Lee Air GlovesFoto: Laurin Lehner
FREERIDE-Kaufempfehlung Troy Lee Air Gloves

Protektoreweste: Fox Baseframe Pro Sleeveless

Protektorenweste Fox Baseframe Pro SleevelessFoto: Lars Scharl
Protektorenweste Fox Baseframe Pro Sleeveless

Die Protektorenweste von Fox schmiegt sich dicht an die Haut. Dafür sorgt das dünne Mesh-Stretch-Material in Kombination mit den flexiblen D30-Schaumstoffeinlagen an Brust, Rücken und Schultern. Top! So trägt der Protektor unter dem T-Shirt nicht auf. Auch gut: Die Protektoreneinlagen lassen sich zum Waschen herausnehmen.

Beim Fahren im Park nervt die Weste null, sondern ermöglicht viel Bewegungsfreiheit. Zu meckern gibt’s allerdings auch was. Der Rückenprotektor deckt nur den mittleren und oberen Teil des Rückens ab. Der untere Rücken ist ungeschützt – kein gutes Gefühl. Trotz des dünnen Mesh-Materials schwitzte ich bei Temperaturen über 25 Grad im Park deutlich schneller als mit anderen Westen. Richtig umständlich wird das Ausziehen der Weste unter solchen Bedingungen.

STÄRKEN: Tragekomfort, hochwertiger Schaumstoff mit EN-1621-1-Zertifizierung

SCHWÄCHEN: Unterer Rücken liegt frei, Klima bei Temperaturen über 25 Grad, Ausziehen der Weste

Gewicht: 830 Gramm (Größe M), Preis: 180 Euro >> hier erhältlich*

Fazit zur Protektorenwestee Fox Baseframe Pro Sleeveless:

Protektorenweste mit hochwertigen Schaumstoffeinlagen an Rücken, Schultern und Brust. Guter Tragekomfort. Minuspunkte für Details und Handhabung.

FREERIDE-Kaufempfehlung Protektorenweste Fox Baseframe Pro SleevelessFoto: Laurin Lehner
FREERIDE-Kaufempfehlung Protektorenweste Fox Baseframe Pro Sleeveless

Helmut 2.0: Specialized Ambush 2

Helm Specialized Ambush 2Foto: Laurin Lehner
Helm Specialized Ambush 2

Specialized entwickelte einen neuen Trail- und Enduro-Helm: den Specialized Ambush 2. Er kommt wuchtiger daher als der reguläre Ambush. Auffällig: Das Visier lässt sich nicht verstellen. Gut oder schlecht?

Wir fanden es erst komisch, freundeten uns dann aber damit an. Neben dem ausgeklügelten Belüftungskonzept (funktioniert gut), kann man im neuen Ambush die Sonnenbrille in die vorderen Lüftungsschlitze klemmen. Auch das klappt je nach Bügeldicke der Brille besser oder schlechter. Das Verstellrad ist wie beim Vorgänger hinten im Helm integriert und lässt sich gut bedienen. Der Helm besitzt das MIPS-System, es will beim Sturz gefährliche Rotationskräfte abpuffern. Der Vorgänger glänzte in der Vergangenheit beim Crash-Test mit guten Werten, der neue wird dank mehr Volumen noch besser abschneiden, so unsere Vermutung, doch das müssen wir erst noch testen. Kurzum: gelungener Helm, doch uns gefällt der Vorgänger Ambush 1 besser; gibt es auch weiterhin im Programm.

Den Ambush 2 kriegt man in sechs Farben, Gewicht: 377 Gramm, (Größe L), Preis: 180 Euro >> hier erhältlich*

STÄRKEN: Features, Gewicht, Tragekomfort

SCHWÄCHEN: Preis, Angle-System nur optional

Fazit zum Specialized Ambush 2:

Gute Passform, sinnige Features, hochwertige Verarbeitung. Top! Das wuchtige Design gefällt nicht jedem. Den etwas teureren Ambush 1 sollte man nicht außer Acht lassen.

FREERIDE-Kaufempfehlung Specialized Ambush 2Foto: Laurin Lehner
FREERIDE-Kaufempfehlung Specialized Ambush 2

Trail-Begleiter: ION Villain 8 Liter

Rucksack ION Villain 8 LiterFoto: Laurin Lehner
Rucksack ION Villain 8 Liter

Der ION Villain ist ein leichter Trail-Rucksack. In dem 8-Liter-Innenraum ist genug Platz für alles, was man für Trailrides so dabeihaben sollte: Ersatzschlauch, Pumpe, Regenjacke, Ersatzklamotten. Passt easy rein! Neben dem Trinkblasenfach gibt’s zwei weitere kleine Netztaschen, z. B. fürs Smartphone oder Riegel. Top: Die 2-Liter-Trinkblase ist serienmäßig dabei. Außen sind zwei weitere faustgroße RV-Taschen, um Zeug zu verstauen.

In den zwei kleinen Hüftgurttaschen lassen sich Mini-Tool und Autoschlüssel unterbringen, das Hingreifen fällt allerdings etwas friemelig aus. Die Hüftgurte lassen sich zudem abnehmen, warum man das tun sollte, erschließt sich mir aber nicht. Die Hüftgurte sind nur dünn gepolstert. Bei beladenem Rucksack spürt man die schmalen Gurte dann schon mal. Sonst trägt sich der Villain gut.

STÄRKEN: Leicht, viele Taschen, Preis/Leistung

SCHWÄCHEN: Tragekomfort bei schwerer Beladung

Gewicht: 450 Gramm. Preis: 100 Euro >> hier erhältlich*

Fazit zum Rucksack ION Villain, 8 Liter:

Leichter, einfacher Trail-Rucksack mit sinnigem Taschen-Management und 2-Liter-Trinkblase. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis!

FREERIDE-Kaufempfehlung Rucksack ION Villain 8 LiterFoto: Laurin Lehner
FREERIDE-Kaufempfehlung Rucksack ION Villain 8 Liter

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