Brillen

Augen Auf! 6 Goggles im Kurz-Check

Dimitri Lehner

 · 19.02.2017

Augen Auf! 6 Goggles im Kurz-CheckFoto: Daniel Simon
Powered by

Freerider sind in der ungezähmten Natur unterwegs. Ein guter Grund, nicht nur den Körper, sondern auch die Augen zu schützen. 6 mal sicherer Durchblick im Test.

  Test: Goggles für FreeriderFoto: Daniel Simon
Test: Goggles für Freerider

Unsere Augen sind Jammerlappen: Ein bisschen Zugluft, Dreckkrümel, Sonnenstrahlen und schon flimmert der Bildschirm. Hier kommt der nötige Schutz für Vollgas-Missionen:


1. Scott Tyrant


Technik: Einfachglas, keine Wechselscheibe inklusive, Tear-off-Option
Gewicht: 133 g
Preis: 90 Euro
Info:
www.scott-sports.com

Die Tyrant ist das Gegenteil der Dragon, sie fällt recht schmal aus – dadurch passt sie garantiert in jeden Helm. Nachteil: Der Rahmen taucht deutlicher im Sichtfeld auf. Die Tyrant gibt’s in 14 Farben. Die klare Scheibe muss man zukaufen für 12 Euro. Der Nasenschutz ist verstellbar, lässt sich aber nicht abnehmen.


Fazit: Die schmale Scott begeistert durch eine aggressive MX-Optik, das Sichtfeld fällt aber kleiner aus als bei den anderen gezeigten Goggles.

  Scott TyrantFoto: Daniel Simon
Scott Tyrant


2. POC Cornea Flow


Technik: dickes Einfachglas von Zeiss, keine Wechselscheibe inklusive
Gewicht: 128 g
Preis: 170 Euro
Info:
www.pocsports.com

Die Schweden setzen auf dezente Rahmenfarben und ein bläuliches Glas von Zeiss, das besonders klare, brillante Sicht garantiert. Die Goggle sitzt angenehm nah an den Augen mit gutem Sichtfeld. Verkratzt das Glas, kostet der Ersatz satte 60 Euro. Die Brille wirkt hochwertig, 170 Euro sind dennoch stattlich.


Fazit: Sehr angenehme Brille in eher konservativem Look. Die Schweden lassen sich Design und die hochwertigen Zeiss-Gläsern teuer bezahlen.

  Poc Cornea FlowFoto: Daniel Simon
Poc Cornea Flow


3. Oakley Airbrake MX


Technik: dickes, stark gekrümmtes Einfachglas, keine Wechselscheibe inklusive
Gewicht: 166 g
Preis: 189 Euro
Info:
www.oakley.com

Oakley ist bekannt für extrovertiertes Design. Ihre Motocross-Brille statteten sie mit dem eigens entwickelten dicken Prizm-Glas aus. Es soll Kontraste verstärken und eine bessere Sicht ermöglichen. Ein klares Glas kostet ca. 45 Euro und lässt sich blitzschnell wechseln. All das schlägt sich im Preis nieder – teuer!


Fazit: Sehr hochwertig gefertigte Brille mit Kontrastverstärkungsglas und ganz speziellem Design – der Bugatti unter den Goggles.

  Oakley Airbrake MXFoto: Daniel Simon
Oakley Airbrake MX


4. Dragon NFX


Technik: Einfachglas, Wechselscheibe inklusive, Tear-off-Option
Gewicht: 156 g
Preis: 95 Euro
Info:
www.dragonalliance.com

Die rahmenlose NFX aus dem Motocross lässt dich aussehen wie ein Jetpilot. Der Nasenschutz ist abnehm­bar, die Scheibe kann man einfach wechseln. 27 unterschiedliche Styles stehen zur Auswahl.


Fazit: Das randlose Design verleiht der NFX eine gefährliche Optik. Die sehr wuchtige Brille sitzt etwas weiter weg von den Augen.

  Dragon NFXFoto: Daniel Simon
Dragon NFX


5. 100 % Accuri


Technik: Einfachglas, klare Wechselscheibe inklusive, Tear-off-Option
Gewicht: 126 g
Preis: 54,90 Euro
Info:
www.sports-nut.de

Die Accuri ist die "Volksbrille": günstig und gut. Es gibt eine große Auswahl an Wechselscheiben (ab 11 Euro, auch Doppelglas und Tear-off) und Farb-Designs. Großes Sichtfeld, angenehme Passform. Super!


Fazit: Die schicke, angenehm zu tragende Accuri ist unser Preis-Leistungs-Sieger. Super: Ersatzscheiben gibt’s in allen Varianten ab 11 Euro. Kaufen!

  100 % AccuriFoto: Daniel Simon
100 % Accuri


6. Adidas ID2


Technik: Doppelglas, keine Wechselscheibe inklusive
Gewicht: 449 g
Preis: 189 Euro
Info: www.adidas.com/Eyewear

Adidas sponsort Profi-Freerider wie Matt Hunter, Richie Schley oder Darren Berrecloth, dabei ist die ID2 eiegntlich für den Wintersport gedacht. Sie sitzt dich an den Augen und trägt sich angenehm.


Fazit: Hochwertige, sehr bewährte Goggle mit Doppelglas und großem Sichtfeld. Schade nur, dass sie so teuer ist.

  Adidas ID2Foto: Daniel Simon
Adidas ID2
  Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 3/2016 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App Foto: Christoph Laue
Diesen Artikel finden Sie in FREERIDE 3/2016 - das Heft können Sie hier bestellen > FREERIDE IOS App (iPad) FREERIDE Android App 

Meistgelesene Artikel