Öko-BilanzWie grün ist Bike-Bekleidung wirklich?

Stefan Frey

 · 24.01.2018

Öko-Bilanz: Wie grün ist Bike-Bekleidung wirklich?Foto: Hersteller
Öko-Bilanz: Wie grün ist Bike-Bekleidung wirklich?

Auf der Suche nach nachhaltig und fair produzierten Outdoor-Klamotten versinkt man schnell im Meer der Hersteller und Öko-Siegel. Wir zeigen Ihnen, worauf Mountainbiker beim Kauf achten sollten.

Draußen sein. Das ist es, was wohl alle Biker miteinander verbindet. Sport und Spaß draußen in der Natur erleben. Dass es diese zu erhalten gilt, ist uns wohl allen klar. Unseren Müll nehmen wir selbstverständlich wieder mit vom Gipfel ins Tal und Wanderern und anderen Bikern gegenüber verhalten wir uns freundlich und fair.

Dass beide Aspekte auf die Bekleidung, die wir in der Natur tragen in vielen Fällen so gar nicht zutrifft, ist uns meistens nicht bewußt – oder egal. Laut einer groß angelegten Umfrage von BBE Retail im Auftrag der Öko-Tex-Gemeinschaft kaufen Verbraucher ihre Bekleidung in erster Linie anhand der Produktqualität, gefolgt von Preis und Hautverträglichkeit. Umweltfreundliche Aspekte landen in der Umfrage auf einem der hinteren Plätze. Zeit das zu ändern.

Verlagssonderveröffentlichung
  In vielen Produktiosstätten der Bekleidungsindustrie  werden noch heute die Angestellten ausgebeutet.Foto: Fotolia
In vielen Produktiosstätten der Bekleidungsindustrie  werden noch heute die Angestellten ausgebeutet.

Leider wird es einem nicht immer leicht gemacht. Wer sich für ökologisch und fair produzierte Outdoor-Bekleidung interessiert, steht vor einer Flut aus Polyester-Produkten. Meist in Asien produziert, oft unter fragwürdigen Arbeitsbedingungen und unter Verwendung von Chemikalien, die ohne Rücksicht auf die Natur ins Abwasser gelangen.

Doch es gibt auch Firmen, die es besser machen. Faire Löhne, akzeptable Arbeitszeiten und Materialien aus der Natur. Doch wie findet man diese im Hersteller-Dschungel? Die meisten Hersteller kennzeichnen ihre Produkte mit unterschiedlichen Öko-Siegeln. Doch was diese genau bedeuten und wie vertrauenswürdig diese Siegel sind, bleibt häufig unklar. Wer mehr über die verschiedenen Öko- und Fair-Trade-Siegel wissen möchte, findet unter

www.siegelklarheit.de

viele wertvolle Informationen. Die Seite wurde vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) ins Leben gerufen und erklärt ausführlich, welche Siegel tatsächlich helfen, die Umwelt zu schützen oder die Zustände bei der Herstellung der Produkte zu verbessern. Auf der anderen Seite zeigt die Initiative auch, welche Label nur dazu dienen sollen, dem Hersteller ein ökologisches Image zu verpassen.

Die wichtigsten Bekleidungs-Siegel im Sport-Segment

Nicht alle Siegel sind für den Outdoor-Bekleidungssektor relevant und nicht alle beachten sämtliche Schritte der Produktion. Hier finden Sie die wichtigsten Siegel in der Übersicht.

Bluesign Product

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Siegelgeber

Siegelinhaber ist die bluesign technologies AG mit Sitz in der Schweiz. Sie wurde im Jahr 2000 von Textil- und Chemieexperten gegründet. Ein sogenanntes Advisory Board mit Wissenschaftlern und Nachhaltigkeitsexperten überwacht die Entwicklung des Standards.


Ziel/Schwerpunkt

Ziel des Siegels ist, die Umwelteinflüsse der Textilindustrie zu verringern. Es steht außerdem für die sichere Herstellung und Verarbeitung von Kunst- und Naturfasern.


Gut zu wissen…

Produkte, die zu mindestens 90 Prozent in zertifizierten Fabriken verarbeitet wurden, dürfen das bluesign® Siegel tragen.

Fair Wear Foundation (FWF)

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Siegelinhaber ist die niederländische Stiftung Fair Wear Foundation (FWF), die von Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und Handels- sowie Herstellerorganisationen getragen wird. Mitglieder sind etwa 80 Textilunternehmen, die etwa 120 Marken vertreten. Die FWF ist in 15 Produktionsländern innerhalb von Europa, Afrika und Asien aktiv.

Ziel ist, die Arbeitsbedingungen in Unternehmen der Textilindustrie weltweit zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Betrieben, in denen Textilien genäht werden.

Mitgliedsunternehmen, die bei der Überprüfung gut abschneiden, dürfen das FWF-Siegel auf ihren Produkten verwenden.

Oeko-Tex Made in Green

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Das Siegel „OEKO-TEX Made in Green“ wird durch die Internationale Oeko-Tex® Gemeinschaft vergeben. Dies ist ein Zusammenschluss von Textilforschungs- und Prüfinstituten.

Das Siegel kennzeichnet garantiert schadstofffreie Textilprodukte, die umweltfreundlich und sozialverträglich hergestellt wurden.

Das Siegel bezieht sich auf die Herstellungs- und Nutzungsphase. Alle Anforderungen müssen unmittelbar erfüllt werden.

Fairtrade

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Siegelinhaber ist der Dachverband FLO e. V. (Fairtrade Labelling Organizations International). Er entwickelt die Kriterien für den Fairen Handel. Nationale Mitgliedsorganisationen wie zum Beispiel TransFair e.V. vermarkten das Siegel.

Das Siegel „Fairtrade Baumwolle“ steht für sozialverträgliche Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Baumwollproduktion. Es richtet sich insbesondere an Kleinbauern. Die Lizenzgebühren und ein Anteil des Fairtrade-Aufpreises werden für Projekte in den Produktionsländern genutzt. Das Siegel stellt außerdem Anforderungen an einen umweltverträglichen Baumwollanbau.

Produkte, die das "Fairtrade Cotton" Siegel tragen, bestehen aus Fairtrade-zertifizierter Baumwolle.

GOTS (Global Organic Textile Standard)

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Siegelinhaber ist die Global Standard gemeinnützige GmbH, die von der International Working Group on Global Organic Textile Standards gegründet wurde. Dies ist ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, die sich für eine umweltverträgliche und sozial verantwortliche Textilproduktion einsetzen.

Ziel des Siegels ist, einen weltweit einheitlichen, kontrollierbaren, sozialen und ökologischen Standard aufzubauen, der die gesamte Produktionskette von Textilien umfasst und nachvollziehbar macht. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Einsatz von Chemikalien während der Herstellung.

Textilien, die zu mindestens 70 Prozent aus biologisch erzeugten Naturfasern bestehen und die Anforderungen des GOTS erfüllen, dürfen das GOTS Siegel tragen. Unsere Bewertung basiert auf der Version 4 von GOTS.

IVN BEST Naturtextil

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Siegelinhaber ist der Internationale Verband der Naturtextilwirtschaft e. V. (IVN). In dem Verband sind Akteure der Naturtextilwirtschaft, vom Faserhersteller bis zum Händler, vertreten. Der IVN ist Mitglied in der IWG, der International Working Group on Global Organic Textile Standard (GOTS), die ebenfalls ein Siegel vergibt.

Das Siegel steht für die umweltverträgliche und sozial verantwortliche Herstellung und Verarbeitung von Naturfaser-Textilien.

Nur Produkte, in denen alle Produktionsstufen zertifiziert sind, dürfen das Siegel tragen. Unsere Bewertung basiert auf der Version 5.0 von Naturtextil IVN zertifiziert BEST.

Hersteller für das Grüne-Gewissen

Vaude gilt als Muster-Betrieb für nachhaltig und fair produzierte Bekleidung und räumt dafür eine Auszeichnung nach der anderen ab. Doch es gibt mittlerweile auch eine Reihe anderer Firmen auf dem Outdoor-Markt, die sich für ökologisch verträgliche und fair produzierte Produkte einsetzen. In unserer Übersicht finden Sie eine Reihe zertifizierter Hersteller und in welcher Art und Weise sich ihr Engagement auszeichnet. Obwohl wir in einer aufwändigen Umfrage die Informationen bei den Herstellern eingeholt haben, erhebt die Liste keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

  Von Bontrager über Gore Bike Wear bis Ziener: Diese Hersteller können für ihre MTB-Bekleidung folgende Öko-Siegel und Zertifikate vorweisen.Foto: BIKE Magazin
Von Bontrager über Gore Bike Wear bis Ziener: Diese Hersteller können für ihre MTB-Bekleidung folgende Öko-Siegel und Zertifikate vorweisen.

Achtung: Label sind keine Garantie!

Ganz wichtig: weist ein Hersteller auf seiner Webseite keine Öko-Siegel oder Zertifikate aus, heißt dass nicht automatisch, dass in diesem Bereich nichts getan wird. Es gibt Hersteller, die Aufgrund ihres Produktionsstandortes bereits an sehr hohe Auflagen gebunden sind. Löffler zum Beispiel. Produziert wird in Österreich, zu fairen Löhnen und unter strengen Umweltauflagen. Manche kleinere Hersteller können sich auch schlicht keine Zertifizierung leisten. Die Umwelt- und Arbeitsrecht-Siegel werden meist von privaten Unternehmen überprüft und vergeben, das kostet natürlich viel Geld.

Für den Kunden wiederum bedeuted das viel Eigeninitiative. Neben der Recherche im Internet, gibt es auch die Möglichkeit, direkt beim Hersteller nach den Produktionsbedingungen nachzufragen. Nur wer sich engagiert, kann etwas verändern.

Übrigens: Ein Produkt wird erst dann richtig nachhaltig, wenn es möglichst lange genutzt wird. Das heißt: Statt jedes Jahr den neuesten Chic auf die Trails zu tragen, sollten Bike-Klamotten mehrere Saisons durchhalten. Gerissene Nähte können geflickt werden, ein Loch in der Regenjacke neu getaped und ein defekter Reißverschluss neu eingenäht werden.

Öko-Bekleidung: Nachhaltigkeit zum Kaufen

Bisher ist die Anzahl der Bekleidungshersteller im MTB-Segment, die nachhaltig und sozial produzieren, noch überschaubar – doch es werden immer mehr. Wir stellen vier Hersteller vor, die schon jetzt auf dem richtigen Weg sind und sich für faire Arbeitsbedingungen und ökologisch vertretbare Produkte einsetzen.

VAUDE

Das Unternehmen aus Tettnang gilt völlig zu Recht als Vorbild in Sachen Umweltschutz und soziale Standards in der Outdoor-Industrie.

Seit 2009 arbeitet Vaude konsequent daran, sein riesiges Sortiment an Outdoor-Bekleidung nachhaltig und fair zu produzieren. Dabei verlässt sich der Hersteller nicht nur auf gängige Siegel. Mit Green Shape setzt sich Vaude seine eigene Messlatte. Bei den Green-Shape-gekennzeichneten Produkten wird der gesamte Produktlebenszyklus überprüft. Das beginnt schon beim Design, zieht sich weiter über alle eingesetzten Materialien, die Produktionsstätten, den Gebrauch und die Pflege sowie ein mögliches Recycling der Produkte. Der Prozess ist zweistufig und garantiert zum einen, dass sämtliche Materialien besonders umweltfreundlich sind und gleichzeitig auch der Hersteller umweltzertifiziert ist. Aktuell sind über 90 Prozent der Produktpalette mit dem Green-Shape-Logo versehen. Besonders bei Schuhen, Rucksäcken oder Zelten steht Vaude aber noch immer vor großen Herausforderungen. Materialien wie Hartplastik, Metalle oder Schäume für Schuhsohlen seien aus ökologischer Sicht besonders harte Nüsse, erklärt das Unternehmen. Übrigens: Bei Vaude kann man über das iRentit-Programm auch Ausrüstung oder Reisegepäck mieten. So muss man sich teures, aber selten genutztes Material nicht immer gleich kaufen.

  Vaude Steglio Softshell JackeFoto: Hersteller
Vaude Steglio Softshell Jacke

Vaude Steglio Softshell-Jacke
Preis 170 Euro / www.vaude.de

Bike-Jacke mit Kaffee-Aroma. Die winddichte Membran und das Fleece-Material der Steglio werden aus recyceltem Kaffeesatz gewonnen. Für die wasserabweisende Imprägnierung verwendet Vaude ein umweltfreundliches Produkt ohne Fluorcarbone (PFC).

TRIPLE 2

Seit 2007 stellt die Marke Outdoor-Bekleidung her, die in Natur und Stadt gleichermaßen funktioniert. Ihr Motto: ökologisch und sozial gerecht.

Das Münchener Label ist eines der wenigen in der Bike-Branche, das sich von Anfang an die Werte "nachhaltig und sozial" auf die Fahne geschrieben hat. Triple2 fertigt 100 Prozent seiner Kollektion in Kroatien und das zu überdurchschnittlich guten Löhnen. 80 Prozent der verwendeten Materialien stammen dabei aus Europa. Das Nylon-Garn für die Shirt-Produktion wird beispielsweise direkt am Gardasee gesponnen. Sämtliches Knowhow befindet sich quasi vor Ort, was für den Hersteller kurze Wege und somit weniger Umweltbelastung sowie gleichbleibend hohe Qualität bedeutet. Bei der Auswahl der Materialien zeigt sich Gründer Matthias Dreuw erfinderisch. Neben Merinowolle oder Hanffasern verwendet der studierte Energie- und Umweltschutztechniker zu einem großen Teil recyceltes Nylon, das aus alten Fischernetzen gewonnen wird. Weil Triple2 die gesamte textile Kette im Fokus hat, werden, wo es möglich ist, nur Bluesign- und Ökotex-100-Standard-zertifizierte Stoffe verwendet. Beschädigte Teile kann man vom Reparatur-Service in Stand setzen lassen. Und wenn Produkte aus der Kollektion irgendwann mal ausgedient haben, nimmt sie der Hersteller zurück und verwertet sie weiter.

  Triple 2 Sweet Performance JerseyFoto: Hersteller
Triple 2 Sweet Performance Jersey

Triple2 Barg Shorts / Sweet Performance Jersey
Preise 129,95 / 89,95 Euro / www.triple2.de*

Die leichte und stretchige Barg Shorts wird zu 79 Prozent aus recyceltem Polyamid hergestellt. Das Material wird aus Fischernetzen und Abfällen der Teppichproduktion hergestellt und am Gardasee zu neuem Garn versponnen. Die Damen-Version ist mit einem breiten, extra bequemen Bund ausgestattet, einer seitlichen Zipper-Tasche und Klettverstellungen. Das passende Trikot fertigt Triple2 aus recyceltem Polyamid und Bluesign-zertifiziertem Polyester.

  Triple 2 Barg ShortFoto: Hersteller
Triple 2 Barg Short

DEUTER

Die Gersthofener sind die Nummer eins am Rucksackmarkt. Ihre Produkte sind nicht nur langlebig, sondern auch fair produziert.

Nachhaltigkeit wird bei Deuter großgeschrieben. Das spiegelt sich vor allem in den robusten und haltbaren Produkten wider. Wer genau hinsieht, entdeckt noch heute Exemplare des ersten Bike-Rucksacks, Bike 1 von 1990, auf den Rücken von Radlern. Zusätzlich zu den robusten Materialien bietet Deuter am Firmensitz einen Reparatur-Service, der beschädigte Rucksäcke und Schlafsäcke wieder in Stand setzt. Viele Hersteller lassen ihre Produkte immer dort produzieren, wo die Preise gerade am günstigsten sind. Deuter verzichtet auf das sogenannte "Lieferanten-Hopping" und lässt seine Rucksäcke schon seit 1994 beim gleichen Hersteller in Vietnam fertigen. Als Mitglied der Fair Wear Foundation (FWF) garantiert Deuter am Produktionsstandort hohe Sozialstandards und faire Arbeitsbedingungen. Dafür wird Deuter von der FWF als Category Leader mit der höchsten Auszeichnung gelistet. Als Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien setzt sich das Unternehmen auf Regierungsebene für soziale und ökologische Bedingungen in den Produktionsländern ein. Viele Produkte von Deuter sind schon heute Bluesign-zertifiziert. Ihre Daunenschlafsäcke füllen die Gersthofener nur mit Gänsedaunen, die mit dem Responsible Down Standard zertifiziert sind und somit nicht aus dem Lebendrupf stammen.

  Deuter Race Air 10 LFoto: Hersteller
Deuter Race Air 10 L

Deuter Race Air 10
Preis 79,95 Euro / www.deuter.com

Mit seinem 10-Liter-Stauraum ist der neue Race Air perfekt für Tages-Touren geeignet. Deuter hat das Aircomfort Tragesystem überarbeitet. Die offenporigen Polster sollen mehr Luft an den Körper lassen und sich trotzdem komfortabel tragen. Auch für die neue Race-Serie gilt das Versprechen: fair gefertigt und lange haltbar.

LÖFFLER

Ab 1947 wurden in Ried im Innkreis vor allem Feinstrumpfhosen hergestellt. Seit 1973 fertigt Löffler Sportbekleidung. Nach wie vor: Made in Austria.

Der österreichische Hersteller ist ein Leisetreter in Sachen Nachhaltigkeit und faire Arbeitsbedingungen und verzichtet bewusst auf eine Flut an Labeln und Zertifizierungen. Dabei kann man bei Löffler durchaus stolz auf seinen ökologischen und sozialen Fußabdruck sein. Etwa 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen erbringen in Ried im Innkreis rund 80 Prozent der gesamten Wertschöpfung. Durch den Produktionsstandort in Österreich unterliegt das Unternehmen strengen gesetzlichen Auflagen, was Umwelt- und Arbeitsschutz anbelangt. Ein Großteil der verwendeten Stoffe wird in der hauseigenen Strickerei gefertigt. Was nicht selbst produziert werden kann, wird in Europa hergestellt oder bezogen. Von der Entwicklung eigener Stoffe über den Zuschnitt, bis hin zur Konfektion können alle Schritte vor Ort stattfinden. Das sorgt für kurze Wege und schont die Umwelt. Ganz ohne Zertifikate geht es aber auch bei Löffler nicht: Die Produktion der Bekleidung ist entsprechend dem STeP-Standard von Oeko-Tex zertifiziert und garantiert höchste Arbeitssicherheit und faire Arbeitsbedingungen. Alle Produkte der Österreicher tragen das Label OEKO-TEX-Standard 100, das für gesundheitlich unbedenkliche und schadstofffreie Materialien steht.

  Löffler Hr. Shirt Transtex Merino LAFoto: Hersteller
Löffler Hr. Shirt Transtex Merino LA

Löffler Hr. Shirt Transtex Merino LA
Preis 69,99 Euro / www.loeffler.at

Bei diesem Langarmunterhemd setzt Löffler an der Innenseite auf die selbst entwickelte Transtex-Faser aus Polypropylen. Sie soll viel Feuchtigkeit nach außen transportieren. Außen kommt Merinowolle zum Einsatz, damit der Körper auch bei niedrigen Temperaturen nicht auskühlt. Das Transtex Merino LA Shirt wird in Österreich aus Mulesing-freier Wolle gefertigt.

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