Besser sitzen24 Radhosen im Vergleichstest

Stefan Frey

 · 21.05.2020

Besser sitzen: 24 Radhosen im VergleichstestFoto: Wolfgang Papp,Kerstin Leicht,Thomas Thiesen
Besser sitzen: 24 Radhosen im Vergleichstest

Phantastischen Tragekomfort: Den wünschen sich alle Biker von ihrer Radhose. Doch können Modelle für maximal 100 Euro dieses Verlangen erfüllen? BIKE hat 24 Trägerhosen für Frauen und Männer getestet.

Assos’ neue Top-Hose kostet 290 Euro. Sie soll die leichteste und komfortabelste Träger-Shorts sein, die das Textillabor der Schweizer je verlassen hat. Doch zum selben Preis gibt es gleich drei Exemplare aus unserem Testfeld. Da drängt sich die Frage auf: Unterscheiden sich die günstigen Radhosen wirklich so sehr vom edlen Zwirn des Schweizer Herstellers?

Auf den ersten Blick eigentlich kaum. Denn breite, nahtlose Träger, wie sie noch vor wenigen Jahren den Top-Modellen vorbehalten waren, verarbeiten viele Hersteller heute bereits an ihren Einsteigerhosen. Die stramm sitzenden Silikonbänder vergangener Jahre, die noch Stunden nach der Tour wie Brandzeichen am Oberschenkel zu sehen waren, wurden von breiten, flexiblen Beinabschlüssen abgelöst. Sie halten die Hosenbeine abdruckfrei in Position. Selbst bei den Materialien punkten die preiswerten Radhosen. Sportful verarbeitet hochwertiges Garn aus Italien, Löffler webt seine Stoffe gleich selbst in Österreich, und Endura vernäht ein besonders griffiges und robustes Gewebe.

Verlagssonderveröffentlichung

Die Unterschiede zeigen sich erst im Sattel. Denn während die Polster der Top-Hosen meist aus vier bis fünf Lagen Schaumstoff unterschiedlicher Dichte bestehen und noch nach Stunden im Sattel Druckstellen verhindern, sind die simplen Einsätze vieler Testhosen rasch durchgesessen. Damit das Polster richtig funktioniert, muss es von Stoff und Träger, bei den Damenhosen von einem rutschfesten Bund, während der Fahrt am richtigen Platz gehalten werden. Wenig flexible Nähte oder unterschiedlich dehnbare Stoffe drücken sich unterwegs in die Haut und beschneiden den Tragekomfort. Und dennoch: Selbst für gerade mal 100 Euro schneidern ein Paar Hersteller rundum gelungene Hosen.

Herren: Cube Blackline Bib Shorts / Damen: Teamline WS Shorts
Foto: Kerstin Leicht

Welche Radhosen bei den Testerinnen und Testern gut abgeschnitten haben, erfahren Sie im Testbericht. Den kompletten Vergleichstest von 24 Radhosen aus BIKE 4/20 können Sie bequem unter dem Artikel als PDF herunterladen.

Der Test kostet 1,99 Euro. Warum nicht kostenlos? Weil Qualitätsjournalismus einen Preis hat. Dafür garantieren wir Unabhängigkeit und Objektivität. Das betrifft ganz besonders die Tests in BIKE. Die lassen wir uns nicht bezahlen, sondern das Gegenteil ist der Fall: Wir lassen sie uns etwas kosten, und zwar Hunderttausende Euro jedes Jahr.

Radhosen für Herren / für Damen im BIKE-Test:

  Wir haben von zwölf Herstellern – wie im Bild Gonso – je eine Herren-Trägerhose und eine Radhose für Frauen getestet.Foto: Kerstin Leicht
Wir haben von zwölf Herstellern – wie im Bild Gonso – je eine Herren-Trägerhose und eine Radhose für Frauen getestet.

Diesen Artikel finden Sie in BIKE 4/2020. Die gesamte Digital-Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder die Print-Ausgabe im DK-Shop nachbestellen – solange der Vorrat reicht:

Downloads:

In einigen unserer Auftritte verwenden wir sogenannte Affiliate Links. Diese sind mit Sternchen gekennzeichnet. Wenn Sie auf so einen Affiliate-Link klicken und über diesen Link einkaufen, erhalten wir von dem betreffenden Online-Shop oder Anbieter (wie z.B. Rose oder Amazon) eine Provision. Für Sie verändert sich der Preis dadurch nicht.

Meistgelesene Artikel

Unbekanntes Element