Biken im Winter5 ärmellose Westen im Test

Laurin Lehner

 · 25.01.2023

Test Westen 2023: 5 ärmellose Modelle im Test
Foto: Max Schumann
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Westen sind ideal zum Biken in der kalten Jahreszeit. Sie halten den Rumpf auch im Winter warm und lassen dennoch genug Luft an die Achseln - 5 Modelle im Check.

Wir testeten die Westen auf Tour und während Park-Laps. Uns war ein breiter Temperatureinsatzbereich, Verarbeitung und Passform wichtig. Die Tester (1,78 bis 1,83 Meter) testeten alle Westen in Größe M.

Patagonia Nano-Air Vest

Material: Polyester • Anzahl Farben: 2

Die Patagonia Nano-Air trägt sich angenehm. Die Passform gefällt, fällt aber nicht ganz so sportlich aus. Das Außengewebe aus recyceltem Polyester könnte Feuchtigkeit noch besser abweisen, finden wir. Gut: die zwei Taschen an den Seiten und an der Brust. Bei Temperaturen über zwölf Grad wird die Weste schnell zu warm, dafür wärmt sie auch bei kalten Temperaturen zuverlässig. Fair-Trade-Zertifizierung gibt’s bei Patagonia mit dazu. Leicht! Teuer!

Preis: 180 Euro >> bei Bergfreunde erhältlich*.

Patagonia Nano-Air VestFoto: Hersteller
Patagonia Nano-Air Vest

Scott Primaloft Vest Light

Material: Polyester • Anzahl Farben: 1

Die Scott Primaloft Vest Light ist die günstigste Weste im Test und eigentlich für Skitourengeher konzipiert, eignet sich aber ideal für Biker. Die einfache Polyester-Weste ist sportlich, lang geschnitten und vergleichsweise dünn. Beste Passform! Der Einsatzbereich ist, je nach Baselayer, am breitesten. Funktioniert auch an kalten Sommertagen gut. Top: Das schmutzabweisende Obermaterial lässt sich schnell sauberklopfen. Doof: die Qualität der Reißverschlüsse. Zwei seitliche Taschen.

Preis: 100 Euro >> bei Bergzeit erhältlich*

Scott Primaloft Vest LightFoto: Hersteller
Scott Primaloft Vest Light

Fox Ranger Windbloc Fire

Material: Polyester • Anzahl Farben: 1

Die Weste von Fox besitzt einen mountainbikespezifischen Schnitt und fällt so ähnlich aus wie die Weste von Ion. Das Rückenteil ist etwas länger und verfügt über einen wasserabweisenden Softshell-Stoff, genau wie an den Schultern. Das Obermaterial aus Polyester wärmt effizient. Die darin platzierten Luftöffnungen belüften, dennoch wärmt die Fox Ranger Windbloc Fire ähnlich stark wie die Patagonia und Ion. Pfiffig: zwei Taschen und eine Rückentasche.

Preis: 150 Euro >> bei Bergfreunde erhältlich*

Fox Ranger Windbloc FireFoto: Hersteller
Fox Ranger Windbloc Fire

Platzangst Outbreak Weste

Material: Nylon • Anzahl Farben: 3

Für die Platzangst Outbreak Weste muss ein Temperatursturz her, ein Kälte-Outbreak, wie der Name schon sagt. Denn das Dämmmaterial heizt ein. Das limitiert die Weste auf richtig kalte Tage. Das muss man wissen, um nicht wie ein Dampfkochtopf durch den Wald zu „heizen“. In der Platzangst sieht man aus wie ein Entenjäger, fehlt nur noch die Schrotflinte. Geschmackssache. Die Platzangst kann auch casual getragen werden oder zu Skitouren.

Preis: 110 Euro >> bei Decathlon erhältlich*

Platzangst Outbreak WesteFoto: Hersteller
Platzangst Outbreak Weste

Ion Shelter Hybrid Padded Weste

Material: Polyester • Anzahl Farben: 2

Die Verarbeitung der Ion Shelter Hybrid Padded Weste ist hochwertig, und der Stoff liegt angenehm auf. Auf dem Trail mit Rucksack wird’s schnell warm am Rücken. Hier liegt die Weste im Einsatzbereich nahezu auf dem Level wie die Patagonia oder Fox, auch der Schnitt fällt ähnlich aus. Gut: Die Primaloft-Isolation besteht zu 100 % aus recyceltem Material. Auch gut: das Brillenputztuch in der seitlichen Reißverschlusstasche. Die Ion gefiel uns zusammen mit der Scott am besten.

Preis: 180 Euro >> bei Maciag Offroad erhältlich*

ION Shelter Hybrid Padded WesteFoto: Hersteller
ION Shelter Hybrid Padded Weste

Fazit: 5 Westen für Mountainbiker

“Noch gibt es wenige Westen speziell für Biker - schade, denn sie eignen sich ideal. Viele Westen sind zu warm, auf Tour schwitzt man schnell am Rücken.” Testleiter Laurin Lehner, FREERIDE
Laurin Lehner, FREERIDE-RedakteurFoto: Wolfgang Watzke
Laurin Lehner, FREERIDE-Redakteur

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