Multimedia-Story vom 4-tägigen Etappenrennen Multimedia-Story vom 4-tägigen Etappenrennen Multimedia-Story vom 4-tägigen Etappenrennen

Protective BIKE Four Peaks 2015

Multimedia-Story vom 4-tägigen Etappenrennen

  • Stefan Loibl
 • Publiziert vor 5 Jahren

4 Tage, 270 Kilo- und 8800 Höhenmeter: 800 Mountainbiker aus 30 Ländern stellen sich dem Gipfeltreffen durch Kärntens Bergwelt. Faszinierend, hochkarätig und manchmal exotisch – ein Multimedia-Report.

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Der Termin für die BIKE Four Peaks 2016 steht fest: 15.-18. Juni 2016. Infos zu Anmeldung und Strecke gibt's hier: www.bike-fourpeaks.de

4. Etappe: Tröpolach - Weissensee, 71 km, 2100 hm

Juri Ragnoli jubelt über seinen Gesamtsieg.

Franz Hofer (ITA) hat die finale Etappe der Protective BIKE Four Peaks 2015 für sich entschieden. Der Team Scott-Fahrer absolvierte die 71,15 km und 2.122 Höhenmeter von Nassfeld/Tröpolach nach Weissensee in 2:57.22,1 Stunden und verwies im Zielsprint um den Tagessieg die Texpa-Simplon-Athleten Christian Schneidawind (GER, +4,5 s), Wolfgang Mayer (GER, +4,7 s) und Matthias Leisling (GER, +5,4 s) auf die Plätze zwei bis vier. Hofers Teamkollege und Träger des Gelben Trikots Juri Ragnoli (ITA, 2:57.41,7) beendete die verregnete Etappe als Fünfter und feierte bei seiner ersten Teilnahme an einem Etappenrennen gleich den ersten Sieg. Der 26-Jährige bewältigte die komplette Distanz des viertägigen Events (270.83 km, 8,861 Hm) in 11:29.51,1 Stunden.

Anfangs nur bedrohliche Wolken, später Regen und verschlammte Abfahrten.

Die drei schnellsten Herren auf der vierten und letzten Etappe der BIKE Four Peaks 2015.

Titelverteidiger Christoph Sauser (SUI, Specialized Racing), der heute aufgrund zweier Plattfüße den Anschluss an die Spitzengruppe in der Abfahrt zum Ostufer des Weissensees verloren hatte, wurde bei seiner letzten Teilnahme an einer mehrtägigen Rundfahrt Zweiter (+5.32,8 min) vor Uwe Hochenwarter (AUT, Bikearena Obertraun, +8.03,0 min), der sich das rotgepunktete Trikot des besten Bergfahrers in der 'Peak-'Hero'-Wertung sicherte.

Der 'Speed-Hero' der Four Peaks und damit der beste Techniker der MAXXIS Enduro Challenge wurde Andreas Hartmann von Craft-Rocky Mountain, das als Team auch die Mannschaftswertung für sich entscheiden konnte.
Den größten Jubel gab es aber auf Seiten der italienischen Scott-Fahrer. Juri Ragnoli erklärte nach der Etappe, die äußerst nervös geführt worden und mit zahlreichen Attacken auf das Gelbe Trikot gespickt gewesen war: "Ich bin sehr glücklich, dass es mit dem Titel geklappt hat. Das war ein perfekter Tag für unser Team. Franz [Hofer] ist extrem stark den letzten Downhill gefahren. Ich wusste, dass er gewinnen würde." Der gelobte Mountainbiker, der in den vergangenen Tagen als Adjutant Ragnoli auf dem Weg zum Four Peaks-Sieg unterstützt hatte, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem Etappensieg; zumal der Südtiroler mit ordentlich Wut im Bauch gestartet war: "Ich habe gestern erfahren, dass ich nicht zum 14-köpfigen Kader der italienischen Mannschaft bei der WM in Gröden gehöre. Heute habe ich darauf die richtige Antwort gegeben." Während Hofer als einer der wenigen Top-Fahrer der Four Peaks seine Heim-WM verpassen wird, blickt Christoph Sauser – trotz des verpassten Titel-Hattricks – optimistisch in Richtung nächstes Wochenende und seines letzten großen internationalen Auftritts: "Ich bin sehr zufrieden, wie sich meine Form über die letzten Tage hinweg entwickelt hat. Ich bin immer besser geworden. Das Niveau war die letzten Tage schon sehr hoch. Bis auf den ersten Tag hatte ich eigentlich immer Alles unter Kontrolle."


Van Paassen triumphiert bei den Damen

In der Damenwertung sicherte sich Sanne van Paassen (NED) den Titel bei der Four Peaks in 14:21.00,2 Stunden. Nach drei Siegen in Folge reichte der Specialized-Fahrerin heute Rang zwei (3:32.16,6) hinter der Gesamtzweiten Angelika Tazreiter (AUT, SV Kürnberg), die ihren ersten Etappensieg feiern durfte (3:29.41,1). "Platz zwei geht heute in Ordnung. Ich bin glücklich, dass ich das Trikot verteidigt habe", so die Niederländerin. Tages- wie Gesamtdritte wurde Cornelia Hug (SUI, Crazy Velo Shop Scott).

In der Masters- wie auch Grand Masters-Kategorie konnten ebenfalls die Träger der Leader-Trikots den Titel einfahren. Bei den Ü40-Männern sicherte sich Udo Bölts (GER, Craft-Rocky Mountain) dank des zweiten Platzes hinter Hansjürg Gerber (SUI, bikeholiday.ch) Rang eins in der Abschlusswertung. Heinz Zörweg (AUT, KTM Rad.Sport.Szene Ausseerland) reichte ebenfalls ein zweiter Rang hinter Reinhard Braun (GER, RSV Fischerbach), um sich den Gesamtsieg bei den Ü50-Herren zu sichern.

Sauser hielt das Tempo hoch und arbeitete mit dem Führenden Juri Ragnoli (vorne) zusammen.

3. Etappe: Hermagor - Tröpolach, 59 km, 2400 hm

Titelverteidiger Christoph Sauser (SUI) hat auf der Königsetappe der Protective BIKE Four Peaks seinen ersten Tagessieg gefeiert. Der Specialized Racing-Fahrer bewältigte die 59,25 km und 2.421 Höhenmeter von Hermagor nach Nassfeld/Tröpolach in 2:49.38,2 Stunden und verwies im Sprintduell den Gesamtführenden vom Team Scott, Juri Ragnoli (ITA, +0,4 sec), auf den zweiten Platz. Dritter wurde wie bereits an den beiden Tagen zuvor Uwe Hochenwarter (AUT, 2:52.34,3) vom Team Bikearena Obertraun. Bester Deutscher war einmal mehr Matthias Leisling vom Team Texpa-Simplon als Vierter (2:54.07,3). Rang fünf ging an Team Bulls-Profi Karl Platt (GER, 2:55.35,9). Der gestrige Etappensieger und bis dato auf Platz vier im Klassement liegende Schwede Calle Friberg (Scott Skoda) stürzte in der ersten Abfahrt von Madritschen und musste aufgrund eines tiefen Cuts am rechten Knie verletzungsbedingt aussteigen.

Christoph Sauser gewinnt den Zielsprint. Die vorletzte Etappe der BIKE Four Peaks war auch die vorletzte Etappe in Sausers Karriere.


400 Watt über 1300 Höhenmeter

Zum Zeitpunkt des Unfalls hatten sich aber bereits die beiden dominierenden Fahrer des Tages absetzen können. Mit 400 Watt waren Sauser und Ragnoli den längsten Anstieg des Rennens (1.300 Hm über knapp 15 km) hochgerast und hatten so früh die Weichen auf einen Zweikampf gestellt. Auch in der Folge arbeiteten die beiden Athleten weiter zusammen, wechselten sich in der Führungsarbeit ab und nahmen auch den finalen Downhill über die Carnia-Abfahrt Kopf an Kopf liegend in Angriff. Am Schluss setzte sich der gestern noch knapp geschlagene Schweizer durch. "Ich hatte heute das erste Mal ein gutes Gefühl und konnte erstmals richtig beschleunigen. Juri [Ragnoli] und ich sind heute auf einem sehr hohen Niveau gefahren. Ich bin jetzt zuversichtlich für die WM. Die Four Peaks kamen genau im richtigen Moment für mich", freute sich Sauser, der nächstes Wochenende in Gröden das letzte Rennen seiner Karriere bestreiten wird. Während der Abschied des Olympiadritten von 2000 langsam aber sicher näher rückt und morgen die letzte Etappe eines Mehrtagesevents auf den 39-jährigen Sauser wartet, hat Ragnoli die Zukunft noch vor sich. Der 26-jährige Italiener, der mit 4.42,3 Minuten Vorsprung auf Sauser kurz vor dem größten Erfolg seiner Karriere steht, war nach der Zieleinfahrt dann auch hochzufrieden mit seiner Performance und dem Ergebnis: "Sauser hat das Tempo extrem hochgehalten. Ich bin froh, dass ich die ganze Zeit über mithalten und das gelbe Trikot verteidigen konnte. Jetzt ist es nur noch ein Tag", so Ragnoli.


Niederländerin dominiert Damenwertung

Bei den Damen hat Sanne van Paassen ebenfalls die Tür zum Four Peaks-Titel weit aufgemacht. Nach 3:38.22,5 Stunden stand der dritte Etappenerfolg in Folge für die Niederländerin von Specialized zu Buche.
Platz zwei ging an Cornelia Hug (SUI, 3:42.21,3) von Crazy Velo Shop Scott. Erika Speck (SUI) vom Team Vesto/RMC Appenzell gelang mit Rang drei erstmals der Sprung auf das Podium (3:43.55,9), nachdem die Gesamtzweite Angelia Tazreiter (AUT, SV Kürnberg) auf dem letzten Downhill aufgrund technischer Probleme viel Zeit verlor und als Vierte ins Ziel kam (3:46.47,5).


Bölts und Zörweg marschieren voran

In den Seniorenklassen der Männer setzten sich wie in der Damenkategorie die Wertungsführenden durch.
Zwar sprach Udo Bölts (GER) von Craft-Rocky Mountain nach der Zieleinfahrt von einer sehr harten Etappe, "auf der ich mich bergauf richtig quälen musste", doch am Ende durfte sich der zwölfmalige Tour de France-Finisher über den zweiten Tageserfolg in der Masters-Kategorie (Ü40) freuen (3:04.30,0). Bei den Grand Masters (Ü50) setzte sich einmal mehr Heinz Zörweg (AUT) von KTM Rad.Sport.Szene Ausseerland in 3:20.56,4 Stunden durch.

Das Ziel in Hermagor – die BIKE-Four-Peaks-Finisher belagern die Altstadt nach der zweiten Etappe.

2. Etappe: Bad Kleinkirchheim - Hermagor, 91 km ,1900 hm

Calle Friberg (SWE, Scott Skoda) hat am zweiten Tag der Protective BIKE Four Peaks das Foto-Finish um den Etappensieg für sich entschieden. Nach 91,05 km und 1.969 Höhenmetern von Bad Kleinkirchheim nach Hermagor überquerte der Schwede nach 3:12.38,2 Stunden und nur wenige Zentimeter vor Titelverteidiger Christoph Sauser (SUI, Specialized Racing) und Uwe Hochenwarter (AUT, Bikearena Obertraun) die Ziellinie. Der Träger des Gelben Trikots, Juri Ragnoli (ITA) vom Team Scott verteidigte als Vierter mit fünf Zehntel Rückstand seine Gesamtführung wie auch seine Spitzenposition in der 'Speed Hero'- und 'Peak Hero'-Wertung. Bester Deutscher wurde wie schon gestern Matthias Leisling (Texpa-Simplon, +4,1sec) als Fünfter. Leisling war zudem derjenige im Feld gewesen, der zu Beginn der aufgrund ihrer Topografie (viele kleine Anstiege, lange Flachpassagen) bei mäßigeren Tempo gefahrenen Etappe kurzzeitig für Aufsehen gesorgt hatte. Nach der Abfahrt von Bergfried Richtung Drautal lag der Tölzer knapp 15 Sekunden vor der knapp 15 Mann starken Spitzengruppe, wurde in der Folge aber wieder eingeholt.

"Das war keine Attacke. Ich hatte einfach keine Lust auf das Gebummel und bin mein Tempo gefahren", so Leisling.
Allerdings zog das Tempo dann gegen Ende des Rennens noch einmal an. Nachdem rund zehn Mountainbiker fünf Kilometer vor dem Ziel dicht and dicht in die MAXXIS Enduro Challenge gegangen waren, setzten sich fünf Fahrer kurz vor Schluss ab, um den Sieg im Sprint unter sich auszumachen; mit dem besten Ausgang für Friberg. "Eigentlich hatte ich schwere Beine, aber am Ende kam dann der Rennfahrer wieder in mir durch. Es war sehr knapp. Dass ich dann auch noch Erster werde, ist schön. Das passiert nicht so oft. Ich bin sehr glücklich", sagte der ehemalige Profi, der im Gesamtklassement weiterhin auf Platz vier hinter Ragnoli, Sauser und Hochenwarter rangiert. Ragnoli war dann auch dementsprechend glücklich, dass er sein Ziel heute zu 100 Prozent erfüllen konnte; vor allem, da das heutige Etappenprofil nicht auf den 26-Jährigen zugeschnitten war: "Ich mag es nicht so, wenn es lange Flachpassagen hat. Ich wollte das Gelbe Trikot verteidigen, und das ist mir gelungen. Ich bin zufrieden."


Van Paassen baut Damenführung aus

In der Damenwertung hat Sanna van Paassen (NED) von Specialized mit ihrem zweiten Etappensieg (3:46.17,8) ihren Anspruch auf den Four-Peaks-Titel 2015 eindrucksvoll untermauert. Die Niederländerin verwies die auch im Gesamtklassement hinter ihr liegenden Angelika Tazreiter (AUT, 3:47.46,1) vom SV Krünberg sowie Cornelia Hug (SUI, 3:48.33,5) von Crazy Velo Shop Scott auf die Plätze zwei und drei.


Führungswechsel bei den Masters

In der Masters-Kategorie (Männer Ü40) hat sich der ehemalige Straßenprofi Udo Bölts (GER) nicht nur den Sieg auf der zweiten Etappe gesichert (3:15.59,2). Der Craft-Rocky Mountain-Fahrer übernahm auch die Gesamtführung von Anton Warter (AUT, Rad.Sport.Szene Ausseerland), der heute aufgrund zweier Defekte mit fast 15 Minuten Rückstand viel Zeit verlor. In der Senior-Masters-Klasse (Männer Ü50) war es einmal mehr Heinz Zörweg (AUT, 3:28.21,5) von KTM Rad.Sport.Szene Ausseerland, der als erster Fahrer seiner Kategorie das Ziel in Hermagor erreichte.


Wintersportler weiter tapfer

Die beiden prominenten Wintersportler im Feld, Benjamin Karl (AUT) und Eric Lesser (GER), schlagen sich ebenfalls weiter gut. Der vierfache Snowboard-Weltmeister aus Österreich, der in Sotschi seine zweite olympische Medaille holen konnte, kam heute als 29ster der Männerwertung ins Ziel. Der Olympia-Zweite von 2014 (Biathlon, 20km) beendete das heutige Rennen als 110ter. Während Karl aber aus der Four Peaks ausstieg, um sich auf seine Teilnahme an der Tour Transalp vorzubereiten, wird Lesser morgen wieder am Start stehen.

1. Etappe: Bad Kleinkirchheim – 49 km, 2300 hm

Die drei schnellsten Herren auf der ersten Etappe.

Juri Ragnoli (ITA) hat die gesamte internationale Mountainbike-Prominenz auf der Auftaktetappe der dritten Protective BIKE Four Peaks überrascht. Der Team-Scott-Fahrer bewältigte den Rundkurs um Bad Kleinkirchheim (49,36 km, und 2.349 Hm) in 2:29.54,1 Stunden und verwies damit Titelverteidiger Christoph Sauser von Specialized Racing mit 4.43,1 Minuten Vorsprung auf Platz zwei (2:34.37,2). Uwe Hochenwarter vom Team Bikearena Obertraun rundete das Männerpodium als Dritter ab (2:34.46,0). Bei der Zielankunft des österreichischen Cross-Country-Vizestaatsmeisters hatte sich der Shootingstar der italienischen Marathon-Szene allerdings schon lange eine wärmende Jacke angezogen.

Bereits im ersten Anstieg zur Bergstation der Kaiserburgbahn (10,83 km und 985 Hm) hatte sich das 26-jährige Fliegengewicht trotz des hohen Tempos im Feld einen Vorsprung von knapp 20 Sekunden herausfahren können und sich so das rotgepunktete Trikot des besten Bergfahrers gesichert. Aber anders als erwartet, zeigte der bis dato eher in seinem Heimatland in Erscheinung getretene Mountainbiker bei seinem ersten Etappenrennen auch starke Abfahrts-Qualitäten. Ausgang der MAXXIS Enduro Challenge 'Speed Hero', die Ragnoli ebenfalls für sich entschied, war der Italiener bereits knapp 2:30 Minuten vor Sauser, dem Top-Favoriten im 800 Starter großen Feld. Im zweiten Anstieg zum Kolmnock und dem anschließenden Ritt über die Ski-Weltcup-Strecke der Damen ins Ziel baute Ragnoli dann seinen Vorsprung weiter aus.

Luftbild vom Start in Bad Kleinkirchheim.

"Es ist es für mich ein großartiger Sieg. Ich hoffe, dass ich das die nächsten Tage wiederholen kann. Ich bin derzeit richtig gut in Form, wusste aber nicht, wie ich international stehe. Ich habe aber gesehen, dass ich im Anstieg gut mithalten kann", so Ragnoli nach seinem Überraschungs-Coup. Allerdings wusste der 26-Jährige auch, dass vor allem der Titelverteidiger durch seine zwei gebrochenen Rippen gehandicapt an den Start gegangen war: "Ich denke, dass Christoph [Sauser] schon eingeschränkt war." Eine Aussage, die der mehrmalige Weltmeister, der in den letzten Jahren nach der Auftaktetappe immer das Gelbe Trikot inne hatte, nur bestätigen konnte: "Ich wusste, dass Ragnoli super stark ist, aber durch die schmerzhafte Verletzung bin ich auch nicht so stark wie in den Jahren zuvor. Ich merke es in den Anstiegen und den Abfahrten." Dennoch hat der Olympiadritte von Sidney seinen Optimismus noch nicht verloren: "Ich hoffe, ich kann mich gut erholen. Ich bin zwar nicht auf meinem normalen Niveau, aber mal sehen, wie er [Ragnoli] sich die nächsten Tage schlägt."

Während Sauser naturgemäß ein wenig enttäuscht wirkte, war der Tagesdritte Uwe Hochenwarter absolut zufrieden mit seinem Ergebnis bei seiner Four-Peaks-Premiere. "Das ist ein Wahnsinnsauftakt. Das hätte ich nie erwartet. Dass ich mit Christoph Sauser habe mitfahren können, ist ein absoluter Traum in meiner Heimat", so der bestplatzierte Österreicher.


Niederländerin erkämpft sich Sieg in der Damenwertung

Für einen anderen Four-Peaks-Neuling ging ebenfalls ein Traum in Erfüllung. Sanne van Paassen von Specialized zeigte im zweiten Anstieg enormes Kämpferherz und fing die zur Rennhälfte noch führende Dame Angelika Tazreiter (AUT) vom SV Kürnberg dank eines fulminanten Antritts noch ab. Am Ende standen für die Niederländerin 3:24.03,3 Stunden und ein Vorsprung von 3.58,1 Minuten auf die zweitplatzierte Österreicherin zu Buche. "Ich bin wie immer zu schnell gestartet, aber auf dem ersten Downhill konnte ich mich zum Glück ganz gut erholen. Der zweite Anstieg kam mir dann eher entgegen. Jetzt bin ich natürlich glücklich. Das Trikot war mein Ziel, und das will ich jetzt verteidigen", so van Paassen. Dritte wurde Cornelia Hug (SUI, 3:30.17,0) von Crazy Velo Shop Scott.

Themen: EtappenrennenFour PeaksKärntenPageflow


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