BIKE Junior Team: Rennbericht WC Lenzerheide

Schneller fährt Top-Ergebnis im U23-Worldcup ein

  • BIKE Junior Team
 • Publiziert vor 4 Jahren

Simon Schneller gewann dieses Jahr bereits die Nachwuchswertung der BIKE Four Peaks. Beim Worldcup in Lenzerheide beweist der Jungspund seine Form auch im Cross Country.

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit, der nächste UCI MTB-Worldcup stand an. Für mich war dieses Rennen besonders wichtig, da ich nach der BIKE Four Peaks nicht wusste, wie ich so lange Belastungen wegstecke und ob ich sie in eine gute Form auf der "Kurzdistanz" ummünzen kann. Ich war skeptisch, vor allem weil ich am vorherigen Wochenende ein kleines Rennen aus dem Training bestritt, das dann miserabel lief.

Anreise und erstes Training

Jetzt aber zum Worldcup. Am Freitagmittag ging es los auf die knapp über 300 Kilometer lange Fahrt in die wunderschöne Graubündener Lenzerheide. Uns erwartete eine tolle Berg- und Skiregion auf 1500 Meter Meereshöhe mit einem schönen See direkt am Renngelände. Nach der Ankunft ging ich noch kurz auf die Strecke, um mir eine erste Übersicht zu verschaffen. Nach zwei Runden war klar, der wellige und kupierte Kurs hat keine technischen Höchstschwierigkeiten, welche gefährlich sind, aber er enthält auch fast keinen Meter, an dem man nicht konzentriert eine geeignete Linie fahren muss. Zudem gab es kaum Möglichkeiten, die Beine hängen zu lassen, da man die ganze Zeit pedalieren muss, um die diversen Wurzelpassagen, Gegenanstiege und Schräghänge zu bewältigen. Mit diesen Eindrücken war der Freitag dann auch schon vorbei.

Der Kurs in Lenzerheide lässt selbst in den Abfahrten keine Zeit zur Erhohlung.  


Am Samstag erfolgte dann ein intensives Training auf dem Kurs. Linien optimieren und intensive Belastung am einzigen Anstieg standen auf dem Programm. Nach etwa 1,5 Stunden war ich fertig und bereit für Sonntag. Nun hieß es wieder einmal, möglichst gut regenerieren und das Bike servicen.

Für ein bisschen Style hat Simon Schneller sogar während des Rennens Zeit.

Der beste Worldcup meines Lebens


Am Sonntag war, wie immer im Rahmen des Worldcups, um 9:00 Uhr der Start für die U23-Herren angesetzt. Es galt sieben Runden auf dem 4,2 Kilometer langen Kurs zu bewältigen. Nach dem Warmfahren ging es in die Startbox und alles war angerichtet. Es war Showtime. Als 67. Starter wurde ich aufgerufen. Dann erfolgte der Start, den ich dieses Mal sehr gut erwischte. Nach dem ersten Anstieg, der auf Krawall gefahren wurde, da es oben in den ersten Singletrail ging, war ich bereits unter den Top 40. Der Rest des Rennens lief dann auch super. Nach drei Runden war ich sogar auf Position 32. Nach der Anfangsoffensive verließen mich etwas die Kräfte, ich kam auf Platz 35 ins Ziel.

Simon Schneller jagdt seine Konkurrenten. Letztendlich reichte es für Rang 35 im Worldcup.

Die Deutsche Meisterschaft steht vor der Tür

Damit war ich hochzufrieden, denn das war mein bisher bestes Worldcup-Resultat im ersten Jahr U23. Meine Form ist damit vielversprechend für die Deutschen Meisterschaften am kommenden Wochenende. Dort hoffe ich eine erneute Top-Leistung abliefern zu können und dann sollte das Ziel Top Ten auch möglich sein. Auf jeden Fall wird es nicht an unserem Material liegen, denn das hat sich bei drei Worldcup-Einsätzen als nahezu perfekt erwiesen, da es keinerlei technische Probleme zu beklagen gab. An dieser Stelle vielen Dank an unsere Sponsoren Bulls, Shimano, DTSwiss, Northwave, Schwalbe und Alpina.


Ride clean,
Simon

Im Ziel ist Simon Schneller glücklich über seinen 35. Rang. Vor allem in seinem ersten Jahr in der U23-Kategorie.

Themen: BIKE Junior TeamBullsLenzerheideRennberichtWorldcup


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