Advertorial Salzburger Land 2017: Trailbiken im Salzburger Land Advertorial Salzburger Land 2017: Trailbiken im Salzburger Land

Advertorial: Trailbiken im Salzburger Land

Auf schmalen Wegen: MTB-Trails bei Salzburg

Lisi Hager am 10.07.2017

Trailbiken kann so vieles bedeuten: hochalpines Freeriden, liftgestütztes Bikepark-Fetzen, genießerischer Almausflug. Das Salzburger Land bietet vielseitigen Abfahrtsspaß und attraktive Single-Trails.

Jede Wette: Wer den Suchbegriff MTB-Trails mit Salzburg kombiniert, erhält von Google & Co. eine Liste, die mit Saalbach Hinterglemm und Saalfelden-Leogang beginnt. Und das aus gutem Grund. Aber das Salzburger Land hat noch mehr lohnende Ziele für Trail-Fans zu bieten. Zwei davon stellen wir hier vor.

Von den vergletscherten Dreitausendern der Hohen Tauern bis ins weite Becken der Region Zell am See-Kaprun führen jene drei Trails, welche seit 2013 das MTB-Angebot am Kitzsteinhorn bereichern. Insgesamt bietet das Trio zwölf Kilometer und 1500 Höhenmeter Abfahrtsspaß; und zwar abwechslungs- und aussichtsreich, wie sonst kaum eine Mountainbike-Strecke in Österreich. Die Auffahrt zum Startpunkt in 2450 m Höhe übernimmt freundlicherweise und ohne Aufpreis für die Bikes der Gletscherjet.

Advertorial Salzburger Land 2017: Trailbiken im Salzburger Land

Auf dem Geißstein-Trail

Aber 1500 anspruchsvolle Höhenmeter sind eine harte Nuss, und vor allem für Anfänger wohl eher abschreckend denn beglückend. Darum beschreitet unser zweiter Trail-Tipp konventionellere und deutlich leichtere Wege: Rauf geht’s via Forststraße per eigener Muskelkraft, oben sind ein bis zwei Einkehrschwünge heilige Pflicht. Erst dann folgt die einfache, aber nette Abfahrt auf dem frisch eröffneten Hirschleitentrail in der Region Wagrain-Kleinarl.

Drei Singletrails machen aus dem Kitzsteinhorn einen Hotspot für Freerider mit Hang zum Besonderen. Kleinarl lockt Einsteiger mit sanftem Trailgenuss.

Kaum sind wir vom Alpincenter mit seinem geschäftigen Treiben in den schmalen Pfad abgebogen, umgibt uns unerwartete Stille. Als ob er auf uns gewartet hätte, liegt der Geißstein-Trail einsam in der Sonne. Er beginnt flach, alsbald jedoch steigern sich Neigung und Kurvenanzahl und wir nehmen rasch Geschwindigkeit auf. Garniert von atemberaubender Aussicht auf Gebirgswelt und Talkessel surfen wir über eine erstaunlich griffige Mischung aus Felsen, Erde und Gesteinsbrocken durch die natürlichen Anlieger und Wallrides.

Advertorial Salzburger Land 2017: Geißstein-Trail am Kitzsteinhorn

Der Geißstein-Trail am Kitzsteinhorn beginnt relativ flach.

500 Tiefenmeter später wechseln wir bei der Häuslalm auf den Wüstlau-Trail. Durch immer üppigeres Grün schlängelt sich dieser eindeutig von Baggerschaufeln geformte Weg teils in Anliegern, teils in Spitzkehren der Baumgrenze entgegen. Kleine Holzbauten und wie zufällig aufgetürmte Steinplatten nivellieren die gröbsten Höhenunterschiede. Wer kann, kann da und dort richtig weit springen; an anderen Stellen ist Gespür für die Ideallinie gefragt. Vergleichsweise entspannt trotz steilem Hang verläuft das Finale durch Wald und schließlich Wiese.

Kaum unten, bemühen wir den komfortablen Gletscherjet erneut für die Auffahrt zum Alpincenter, um auch den Bachler-Trail noch zu probieren. Dieser beginnt rund 1000 Höhenmeter tiefer, nach einem kurzen Zwischenanstieg bei der Bachleralm. Aufgrund der geringeren Höhenlage und Almwiesen recht lieblich anmutend, kombiniert er etwas lose Schotter- und Wiesenpassagen mit einzelnen, durchaus kniffligen Kehren, bis er schließlich am idyllischen Klammsee endet. Biken vom Schnee zum See – selten hat ein Tourismus-Slogan mehr Gültigkeit bewiesen!
www.zellamsee-kaprun.com

Einsteiger-Tipp: Hirschleitentrail

Wer das neueste MTB-Angebot in Kleinarl kennenlernen will, muss – um seiner Tiefenentspannung und kulinarischen Erbauung willen – erst ein Versprechen ablegen: Ja, ich werde die Fleißaufgabe zur Kleinarler Hütte und Kurzeggalm absolvieren! Etwa 300 Höhenmeter unterhalb dieser beiden Einkehrstationen beginnt sodann besagter Hirschleitentrail als Abzweig von der Öbristwaldstraße, auf der man zuvor aussichtsreich heraufgeradelt ist. Nagelneue Schilder weisen den Weg.

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Den Hirschleiten-Trail in Kleinarl bewältigen auch Einsteiger mit einem Grinsen.

Anfangs kurvt der Hirschleitentrail gemächlich über den Almboden, entwickelt sich allmählich vom breiten Karrenweg zum schmäleren Wiesenweg mit kleineren Absätzen. Die kniehohen Farne und Gräser schlucken sämtliche Geräusche – der pure Genuss. Hinter einem Viehgatter wird der Weg deutlich steiler und nimmt kleinere Wurzeln und größeren Stufen mit. Als grande finale wartet im untersten Abschnitt ein Wurzelteppich, der es fahrtechnisch in sich hat. Aber keine Angst: Am Waldrand bewahrt eine Ausweichvariante vor ungewollten Flugstunden …
www.wagrain-kleinarl.at

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Allein schon wegen der Aussicht muss man auf die Kurzeggalm …

Alle Trails im Salzburger Land unter bike.salzburgerland.com


Noch mehr Abfahrtsspaß in Wagrain mit der Gravity-Card

Wo sich im Winter die Skifahrer tummeln, übernehmen im Sommer die Biker das Zepter. Dann wird das Grießenkareck zum Bikepark Wagrain, und Flying Mozart shuttelt Gravity-Fans zu insgesamt neun Trails.

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Start zum Trail Hard Rock

Klein, aber fein! Es mag in Österreich größere Spielwiesen für Downhiller geben als den Bikepark Wagrain, detto bekanntere. Zentraler gelegen (60 km südlich von Salzburg) und leichter erreichbar (nur einen Steinwurf von der Tauernautobahn entfernt) ist hingegen keine. Und auch an Vielfalt und Anfänger-Eignung – u.a. dank Skillcenter, Bike- und Guidingcenter, Leih-Ausrüstung und Schnupperkursen – mangelt es dem Bikepark Wagrain nicht.

Einen Schwerpunkt setzt die Anlage beim Thema Flow – wie etwa am 1,8 km langen On Air, der sich ideal zum Herantasten ans Freeriden eignet, oder auf der deutlich schmäleren, schlichtweg perfekt gebauten Kurven orgie Lilly’s Treat. Northshore-Fans kommen auf den schmalen Holzbrückchen des RnB auf ihre Kosten. Wer Tricksen, Stylen und möglichst viel Airtime genießen will, versucht sich an den – immer auch umfahrbaren – Hindernissen des Symphony im unteren Parkabschnitt.

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Wurzelweg: holpriges Steilstück im Bikepark Wagrain

Aber auch an naturbelassene Trails wurde gedacht. Berühmt für ihre steilen Wurzelpassagen ist seit jeher die Angry Ants. Und des Bikeparks jüngster Stolz, der 2015 eröffnete Hard Rock Trail, frönt ebenfalls vorrangig den Gegebenheiten von Mutter Natur. Anders als die übrigen, um die Mittelstation angesiedelten Lines beginnt dieser 3,7 km lange Freeride bei der Flying Mozart Bergstation auf 1850 Meter – entsprechende Aussicht auf Hochkönig, Dachstein, Tauern und Wagrain inklusive.

Alle Informationen zu Öffnungszeiten, Liftpreisen und Angeboten des Bikepark Wagrain unter www.bikewagrain.com

Der Bikepark Wagrain ist Mitglied im GraVity Card-Verbund. Diese Saisonkarte gilt in 16 mitteleuropäischen Bikeparks, darunter drei im Salzburger Land. www.gravity-card.com


Gipfelwelt 3000: Höhenluft in Zell am See-Kaprun

Bevor es mit den Rädern rasant nach unten geht, empfiehlt sich in Zell am See-Kaprun eine Fahrt ganz rauf: Die Gipfelwelt 3000 ruft!

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Blick von der Gipfelwelt 3000 auf das Gletscherskigebiet.

Der Blick geht weit, und alles, was er einzufangen vermag, scheint pure Unendlichkeit. Unten umspielt das morgendliche Nebelmeer die Bergflanken, oben spannt sich der Himmel klarer und weiter, als es das menschliche Auge fassen kann. Dazwischen stehen wir, wie frei schwebend auf einer luftigen Plattform, die weit in das Nichts hinausragt, und bestaunen die umliegenden Riesen aus Fels und Eis. Mächtiger als hier, knapp unterhalb des Gipfels vom Kitzsteinhorn, sind die Hohen Tauern nirgendwo.

Von den Panoramabildern im Cinema 3000 fasziniert und den Stationen der Nationalpark Gallery gut informiert, wenden wir uns erst nach einer geraumen Weile und einem letzten Gruß zum 3798 Meter messenden Großglockner zum Gehen. Die Gipfelbahn bringt uns zurück zum Alpincenter, wo unsere Räder zwischengelagert sind. Mit 2450 Meter liegt auch dieses noch in beachtlicher, sauerstoffarmer Höhe. Dankbar, dass uns der Gletscherjet die Auffahrt abgenommen hat, schieben wir die Bikes Richtung Trail-Einstieg…

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Geißstein-Trail, rechts hinten der Gipfel des Kitzsteinhorns

Das passende Ticket

Die Gipfelwelt 3000 will ohne Fahrrad besucht werden, MTBs werden ohne Aufpreis bis zum Trail-Einstieg beim Alpincenter transportiert. Somit genügt zum Biken eine normale Bergfahrt (20,50 Euro), wahlweise auch nur von oder bis zur Mittelstation Langwied (13,50 Euro; restliche Auffahrt per Muskelkraft über Astenweg bzw. Alpincenterweg).

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Top of Salzburg: Panorama-Blick von der Kitzsteinhorn Gipfelstation auf 3029 Metern.

Urlaubsgäste der Region fahren dank der Zell am See-Kaprun Sommerkarte überhaupt gratis. Wer mehrere Abfahrten plant, wählt am besten die ab 8:00 Uhr gültige Tageskarte (42 Euro). Zusammen mit Saalbach Hinterglemm und Leogang wird auch eine gemeinsame Saisonkarte angeboten (Erw. 289 Euro / Jug. 217 Euro / Kinder 144,50 Euro). Die MTB-Trails am Kitzsteinhorn sind von Mitte Juni bis Mitte September geöffnet. www.kitzsteinhorn.at
 

Lisi Hager am 10.07.2017
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