Vor knapp 100 Jahren angelegt: Die Militärpfade auf der Hochebene der Sieben Gemeinden sind bis heute fahrbar. Manche wickeln sich allerdings sehr prickelnd um die Gipfel.

Auf der Hochebene der Sieben Gemeinden mit dem Bike auf Tour zu gehen, ist eine ambivalente Geschichte. Über zig Kilometer breitet sich diese Hochfläche zwischen dem Trentino und dem Veneto aus. Nach Norden fällt die Hochebene steil ins Valsugana ab. Nach Süden hin markiert sie das Ende der Alpen. Noch nie habe ich ein so weites Netz an bestens ausgeschilderten, offiziellen Strecken vorgefunden. Doch erst, wenn man das beschilderte Wegenetz verlässt, wird einem das wahre Potenzial dieses Bike-Reviers bewusst. Vor allem über den venezianischen Teil der Hochebene führen unzählige Maultierpfade und Frontsteige durch den Karst und erschließen dabei noch das letzte abgelegene Hügelchen. Kaum ein Fels, der nicht mit Tunnels und Unterständen perforiert wäre. Wer sich hier oben auf Erkundungs-Tour begibt, findet genügend Stoff für mehr als nur „Ein Jahr auf der Hochebene“ – um das berühmte Weltkriegsbuch von Emilio Lussu einmal frei zu zitieren. Die Kehrseite: In den letzten drei Tagen auf Tour zwischen Zebio und Ortigara habe ich mehr Friedhöfe gesehen als in meinem ganzen Leben zuvor.

••• Den gesamten Revier-Guide Sette Comuni mit den Roadbooks Monte Ortigara, Monte Verena und Monte Cengio finden Sie unten als PDF-Downlod. •••

Die GPS-Daten bekommen Sie ab 3 Cent/Kilometer unter dem Link zu www.bike-gps.com
• Tour 1:
Monte Ortigara – GPS-Daten ->
• Tour 2: Monte Verena – GPS-Daten ->
• Tour 3: Monte Cengio – GPS-Daten ->

Die GPS-Daten zu diesen Touren finden Sie bei www.dynamite-trails.de:
• Tour 4:
Monte Zebio
• Tour 5: Cima Vezzena
 

Gitta Beimfohr am 31.05.2012