Rücklichter Vorstellung Rücklichter Vorstellung

BIKE stellt Rücklichter vor

Schützende Strahler

Tobias Brehler am 02.11.2016

Während Biker mit dicken Helmleuchten aufrüsten, finden Rücklichter kaum Beachtung. Dabei geben sie im Straßenverkehr die nötige Sicherheit. Fünf Fahrrad-Rücklichter in verschiedenen Preisklassen.

Rücklichter Vergleich

Die Leuchtkraft der fünf Rücklichter im Überblick: Die Lampenhersteller von links nach rechts: M-Wave, Moon, Smart, Lezyne und Light & Motion.

Mit der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit werden die Tage noch kürzer und Feierabendrunden im Hellen sind nahezu unmöglich. Wer ernsthafte Nightrides im Gelände macht, verfügt meist über einen hellen Strahler. Da die meisten nicht im Wald wohnen, empfiehlt sich ein Rücklicht für die An- und Abfahrt. Denn die eigentlichen Gefahren lauern nicht am Trail – die Grizzlys schlummern schließlich schon im Winterschlaf – sondern im Straßenverkehr. Schließlich rechnen die wenigsten Autofahrer im Winter im Dunkeln mit Bikern. Da wird das Rücklicht schnell zur Lebensversicherung. Wir stellen fünf Fahrrad-Rücklichter vor, die den Weg vom Trail nach Hause sicherer machen. Wie die meisten hier gezeigten Rückleuchten verfügen viele batteriebetriebene Lampen zusätzlich zum Dauerleuchten auch noch über eine Blinkfunktion. Dies ist weder in Deutschland noch in der Schweiz erlaubt, nur in Österreich dürfen die Lichter im Straßenverkehr blinken.

Lezyne Strip Drive Pro

Die Strip Drive Pro-Lampe von Lezyne schmiegt sich an die Sattelstütze. Mit seinen fünf LEDs, die übereinander angeordnet sind, bietet der Strahler viel Sicherheit. Denn je nach Modus leuchtet er mit bis zu 100 Lumen. Neben statischen Modi kann das Rücklicht auch blinken. Mit 50 Euro kein Schnäppchen, aber sehr hell.

Lezyne Strip Drive Pro

Die Lezyne Strip Drive Pro ist der Mercedes unter den Rücklichtern: Hohe Qualität und gute Leuchtkraft zum angemessenen Preis.

Light & Motion Vis 180 Micro

Das amerikanische Rücklicht verfügt als einziges Licht in unserem Testfeld über eine zweite LED, die zu beiden Seiten leuchtet. So kann das Rücklicht 180 Grad abdecken und bietet besonders viel Sicherheit. Zwar kann der Winkel der Halterung verstellt werden, dafür wirkt diese nicht so solide wie die Leuchten der Konkurrenz. Für 40 Dollar gibt's viel Sicherheit im Straßenverkehr.

Light & Motion Vis 180 micro

Die Light & Motion Vis 180 Micro überzeugt mit guter Rundumsichtbarkeit im Straßenverkehr.

Moon Chameleon

Das Moon-Rücklicht kann die Farbe schneller als sein Namensgeber – das Chameleon – wechseln. Je nach Stimmung kann die Farbe des Lichts auf die der Kleidung abgestimmt, ganz schlicht in rot gestrahlt oder bunt "gecolourblockt" werden. Der Ring aus 15 Multiclour COB-LEDs leuchtet maximal mit 20 Lumen und verfügt über 14 Modi. Die kleine Lampe kostet 34,95 Euro und bietet viele Funtionen bei geringem Gewicht.

Moon Chameleon

Der Hipster unter den Rücklichtern: Das Chameleon kann die Farbe je nach Stimmung wechseln und für die kleine Größe relativ hell leuchten.

Smart USB Taillight

Das Smart USB Taillight verfügt über zwei 0,5 Watt-LEDs, die in vier verschiedenen Modi leuchten oder blinken. Die geschraubte Halterung fällt solide, die Lampe selbst groß aus. Von der Seite ebenfalls gut sichtbar. Der Allrounder kostet 32,90 Euro.

Smart USB Taillight

Das Smart USB Taillight leuchtet sehr hell, ist dafür aber auch groß. Preis-Leistungs-Tipp!

M-Wave Apollon Mini A

Die Apollon Mini-Lichter kommen im Set. Für 11,90 Euro gibt's ein minimalistisches Vorder- und Rücklicht. Die beiden Lämpchen können entweder blinken oder durchgängig leuchten. Mit 29 Gramm pro Stück fallen sie trotz Aluminiumgehäuse recht leicht aus. Top für Tunneldurchfahrten auf Alpenüberquerungen!

M-Wave Apollon Mini A

Die M-Wave Apollon Mini A-Lampen sind klein und günstig, aber aufgrund der schwachen Leuchtkraft eher für Notfälle geeignet.  

Einen großen Lampentest mit 13 Modellen von Sigma, Lezyne, Knog & Co. gibt's in BIKE 12/2016 – ab 2. November am Kiosk. Die Ausgabe können Sie in der BIKE-App (iTunes und Google Play) lesen oder im DK-Shop bestellen:

iTunes StoreGoogle Play Store

Tobias Brehler am 02.11.2016
Kommentare zum Artikel