Test Trickstuff Piccola MTB-Bremse Test Trickstuff Piccola MTB-Bremse

Fahrbericht 2017: Trickstuff Piccola an deinem Bike?

Leichtbau-Bikes gesucht!

Ludwig Döhl am 15.08.2016

Um ihre brandneue Piccola-Bremse der Welt zu präsentieren, sucht Trickstuff ein leichtes Tuning-Bike als Showbike für die Eurobike-Messe Anfang September.

Jahrelang tüftelten die Freiburger Ingenieure von Trickstuff an ihrer neuen Scheibenbremse. Das Ergebnis: ein 158 Gramm leichtes Kraftpaket mit minimalistischer Optik. Denn so wenig brachte die MTB-Bremse bestehend aus Bremshebel, 75 cm Bremsleitung und Bremssattel auf die Waage. Um die Piccola, die leichtes Bremse der Welt, während der Eurobike 2016 zum ersten Mal der Öffentlichkeit zu präsentieren, suchen die Freiburger nach einem würdigen Rad für ihren Eurobike-Messestand.

Dein Bike ist bis aufs letzte Gramm getunt und du hast Lust, es auf der größten Fahrradmesse der Welt mit Trickstuffs brandneuer Piccola-Bremse bestückt auszustellen? Dann schicke ein Foto mit einer kurzen Beschreibung an info@trickstuff.de

Hier findest du die Hersteller-Infos zur neuen Trickstuff-Bremse Piccola.

trickstuff piccola MTB-Bremse leicht

Die neue Piccola von Trickstuff ist mit 158 Gramm die leichteste MTB-Bremse, die wir im BIKE-Testlabor jemals getestet haben.

FAHRBERICHT

Sie ist die leichteste Bremse der Welt! Mit 158 Gramm stellt Trickstuff mit der Piccola zumindest die leichteste Einheit von Bremszange, Bremshebel und Bremsleitung (75 cm lang) vor, die wir im BIKE-Testlabor je gemessen haben. Wohl gemerkt mit Bremsbelägen mit Aluminiumträgerplatte, aber die waren auch an der nur sechs Gramm schwereren Formula R1 Racing (bislang leichteste Bremse) verbaut. Fahrfertig wiegt die Trickstuff Piccola mit Bremsscheibe (160 mm), allen zur Befestigung benötigten Schrauben und Adapter 302 Gramm (nur Vorderrad), was dann doch 29 Gramm schwerer ist als das Leichtbau-Pendant aus Italien. Genug der Zahlen. Geringes Gewicht ist nichts ohne gute Bremsleistung: Bei einem ersten Fahrtest im gemäßigten Gelände waren wir überrascht, wie stark die kompakt gebaute Piccola zubeißen kann. Die Bremskraft reicht zu jedem Zeitpunkt völlig aus. Ansonsten verhalten sich die purple-farbenen Stopper so unauffällig, dass das Rekordgewicht fast in Vergessenheit gerät. Der Druckpunkt ist angenehm definiert, und der Zeigefinger schmiegt sich ergonomisch an den flächigen Einfingerhebel. Trotz Leichtbau ist der Bremshebel kugelgelagert, andere Hersteller setzen hier meist auf leichtere Gleitlager. Auch auf unserem Prüfstand gibt sich die Piccola keine Blöße, die Bremskraftwerte sind höher als die von Shimanos XT-Bremse, bei der Standfestigkeit erreicht das Vorserienmodell sogar volle Punktzahl. Eine werkzeuglose Hebelverstellung gibt es nicht. Fazit: Die Piccola ist ein leichtes Kraftpaket, das sich nicht hinter Magura oder Shimano verstecken muss. Wir sind gespannt, wie sie sich im Langzeittest gegen die etablierte Konkurrenz schlägt.

● Preis 690 Euro (Satz) ● Gewicht 302 g ● Einsatzbereich CC-Enduro
 

Fahrbericht 2017: Trickstuff Piccola an deinem Bike?

Bremse Trickstuff Piccola: Trotz Leichtbau wurde die Pleuelstange im Bremshebel kugelgelagert, was das Losbrechmoment minimiert und läs­tiges Wackeln oder Knarzen der Bremshebel verhindert. 

Fahrbericht 2017: Trickstuff Piccola an deinem Bike?

Bremse Trickstuff Piccola: Der Sattel ist ein Erbstück der Cleg 2. Auf der Eurobike wollen die Freiburger leichtere Scheiben präsentieren, um die Formula R1 vom Thron zu stoßen. Die Farbe von Hebel und Sattel soll im Serienzustand angeglichen werden. 

Ludwig Döhl am 15.08.2016
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