Der Weg ist das Ziel: Bei den Enduros zählt nicht die Geschwindigkeit Der Weg ist das Ziel: Bei den Enduros zählt nicht die Geschwindigkeit
Enduro

Leichte Enduros

Markus Greber am 28.02.2008

Echte Alleskönner oder von allem nur ein bisschen? Die neueste Generation der Top-Enduros im Vergleichstest. Welches bietet den größten Spaßfaktor?

Komischerweise konnten wir uns bei der Rekrutierung der Testfahrer für die Enduros nicht über mangelnde Zusagen beklagen. “Enduro-Test? Klar hab’ ich Zeit. Wann geht’s los?” – so lautete die Ansage unisono. Während die Zusammenstellung eines Testteams sonst mitunter zäh läuft, hatten wir die Enduro-Mannschaft diesmal innerhalb von fünf Minuten fest gebucht. Logisch, jeder testet lieber Highend-Enduros als Hardtails für 999 Euro. Aber trotzdem steht diese Kategorie sogar bei der eher ausdauerorientierten Testerfraktion offensichtlich höher im Kurs als vergleichbare Marathon- oder Race-Bikes. Keine Frage: Enduros bieten das breiteste Spektrum an Fahrspaß, solange keiner die Stoppuhr stellt. Denn, dass man mit einem Downhiller schneller bergab und mit einem Marathon-Bike schneller bergauf fährt, ist klar. Jede Menge Federweg, eine kurze Geometrie und robuste Komponenten für den Spaß bergab auf der einen Seite. Dazu sinnvoller Leichtbau, eine effiziente Fahrposition und Federungen, die bergauf nicht wippen, auf der anderen Seite. Um diese gegensätzlichen Eigenschaften unter einen Hut zu bringen, haben die Hersteller all ihr Knowhow in die Enduros gesteckt.

Markus Greber am 28.02.2008