Twentyniner mit viel Federweg sind der Gegenentwurf zu Stress und Leistungsdruck. Keine andere Bike-Kategorie erleichtert den Zugang zu schwerem Gelände so wie die 29er-All-Mountains. Sechs brandneue Modelle haben wir in BIKE 4/2013 getestet. Hier sind das Video, die Testergebnisse und die Punktetabelle.

Christoph Listmann am 26.03.2013
Backstage: Der BIKE Test

Im Test haben wir sechs spannende, neue Modelle versammelt, die hohen Unterhaltungswert versprechen: Cannondale Trigger 29, Giant Trance X 29, Kona Satori, Rocky Mountain Instinct 950, Scott Genus 920 und Specialized Stumpjumper Comp Carbon 29. Die Leistungsfähigkeit dieser Boliden kann man schon an den technischen Daten ablesen: 120 bis 140 mm Federweg, verstellbare Fahrwerke, griffige Reifen, robuste Komponenten. Zudem Geometrien, die sportlich genug für lange Anstiege sind, aber auch bergab eine gute Kontrolle ermöglichen. Die Preisspanne dieser Testgruppe reicht von 3299 bis 3799 Euro. Beim Gewicht liegen die Bikes zwischen 13 und 15 Kilo.

© Wolfgang Watzke Im kurvigen Fichtenslalom der Teststrecke merkt man schnell, ob ein Bike wendig ist oder nicht.

„Die Kategorie ist nicht die richtige Wahl für Leute, die ihre Tour mit Tacho und Pulsuhr steuern und Forstwege bolzen wollen“, haben wir im letzten Test in BIKE 8/12 über diese 29er-Sparte geschrieben. Diese Einschätzung gilt auch für den aktuellen Jahrgang. Die Generation Fahrspaß zielt auf technisch anspruchsvolles Terrain mit schwierigen Anstiegen, bei denen die großen Räder durch ihre Traktion punkten. Sie fühlt sich wohl auf ruppigen Singletrails, wie man sie im Mittelgebirge findet. Twentyniner spielen selbst mit schmalen Reifen in stufigem Gelände ihre Vorteile aus. Sie sind bergab den meisten Kategorien überlegen.

© Wolfgang Watzke Über hohe Stufen fühlen sich die 29er deutlich sicherer an als 26 Zöller.

Alle Testergebnisse und die ausführliche Punktetabelle finden Sie unten als PDF-Download.

Christoph Listmann am 26.03.2013