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Promotion: Neues aus dem Mountainbike Sport

Mit dem Mountainbike einen Berg zu erklimmen ist wohl eine besondere sportliche Herausforderung. Den größten Spaß bringt das Bike aber auf der anderen Seite, wenn es wieder hinab geht. Dann sind gute Bremsen gefragt. Bekannte Bremsen bestehen aus einem Hebel, der einen Seilzug in Bewegung setzt. Am Rad wird dann die Bremsscheibe - oder auch der Bremsklotz - gegen das Rad gepresst. Dieser Seilzug wird bei einer ausgiebigen Downhill-Fahrt mit dem Cross Bike extrem beansprucht. Wen wundert es da, dass Forscher jetzt versuchen, dieses Kabel überflüssig zu machen. Mit einem neuartigen Bremssystem, das bald an jedem MTB Fully angebracht werden soll, kann der Biker die Kraft auf die Bremsen ganz anders steuern. Ein Funksignal sendet den Druck am Lenker zur Bremse. Möglicherweise kann so bald ein Freeride Bike mit Antiblockiersystem gefahren werden, oder ein Damen MTB, das auf den leisesten Fingerdruck eine Vollbremsung hinlegt. Die Möglichkeiten der neuen Technik sind nahezu unbegrenzt.


Wenn die Zukunft noch auf sich warten lässt. Die Funkbremse für das Mountainbike ist leider bisher nur als Prototyp vorhanden. Bis zur Serienreife müssen die Räder noch mit dem ausgestattet werden, was heute dem Stand der Technik entspricht. Die verschiedenen Bremssysteme, die zurzeit auf dem Markt sind, wurden im Jahr 2010 einem gründlichen Praxistext unterzogen. Hierbei wurde nicht allein die Kraft der Bremsen verglichen, sondern auch ihre Handhabbarkeit. Was nützt schließlich die härteste Bremse, wenn der Hebel so ungünstig geschnitten wurde, dass der Fahrer nur die halbe Kraft anwenden kann? Im Mountainbike Shop können Sie sich umfassend beraten lassen. Welche Bremse die richtige ist, hängt natürlich auch von den bevorzugten Strecken ab. Wählt man häufiger die Downhill-Strecken, ist eine Bremse mit hoher Standfestigkeit enorm wichtig. Sie beschweren das Bike jedoch meist und sind für den Vortrieb im flachen Gelände eher hinderlich. Als Faustregel kann beachtet werden, dass ein MTB Fully mit größeren (und damit auch schwereren) Bremsscheiben eine bessere Bremskraft erfährt. Anfänger sollten möglichst vorne und hinten eine gleich große Bremsscheibe wählen, während Erfahrene im Bikesport meist die vordere Bremse extensiver nutzen. Hier reicht dann hinten eine etwas kleinere Scheibe. Weniger als 160 Millimeter sollte die Scheibe jedoch nicht messen. Biker jenseits der 80 Kilo sollten sogar eine Scheibe mit 200 Millimeter Durchmesser erwägen. Wenn Sie Ihr Cross Bike mit einer neuen Bremse ausstatten, ist auch die Kompatibilität der Teile entscheidend. Es existieren zwei Systeme: das 6-Loch-System und die Centerlock-Aufnahme. Letztere wurde von Shimano entwickelt, um Gewicht einzusparen, ohne die Festigkeit der Scheibe zu mindern. Mit einer 6-Loch-Scheibe sind Sie auf der sicheren Seite, da eine Umrüstung der Centerlock-Räder auf den 6-Loch-Standard möglich ist. Eine Aufrüstung auf das Centerlock-System kann jedoch nicht angeboten werden.

Weitere Mountainbike Trends im Mountainbike Shop. Für das Jahr 2012 wird erwartet, dass die Laufräder mit 29 Zoll in ihrer Beliebtheit steigen werden. Die größeren Laufräder sollen sowohl beim Freeride Bike als auch beim Mountainbike für weitere Touren stark im Kommen sein. Die Mountainbike Trends verschieben sich stark in diese Richtung. Zubehörteile wie Reifen, Gabeln oder auch die Bremsen werden immer stärker auf die größeren Laufräder abgestimmt. Die Twentyniner sind in der Fahrweise ein wenig gewöhnungsbedürftig. Gerade auf Strecken, bei denen es auf Geschwindigkeit ankommt, sind die größeren Laufräder aber stark im Vorteil. Viele Testfahrer sind überzeugt, dass die Wendigkeit durch die größeren Räder nicht spürbar abnimmt. Die üblichen Räder mit 26 Zoll sollen zwar auf engkurvigen Strecken einfacher zu lenken sein, doch wenige Fahrer konnten im Test eine Strecke finden, die so enge Kurven hatte, dass die Twentyniner einen gravierenden Nachteil darstellen würden. Daher wird erwartet, dass im Jahr 2012 im Mountainbike Shop in der Regel ein MTB mit größeren Laufrädern verlangt und auch angeboten wird.

Bikesport bei Frauen – Nische oder Breitensport? Gerüchten zufolge wagen sich Frauen nur auf ein MTB, weil der Partner sowieso ein altes Rad übrig hat. Die gemeinsamen Fahrten sollen beiden Spaß machen, doch die Frau scheint in solchen Beziehungen nur Mitläufer zu sein. Damen auf dem MTB sind aber definitiv keine Randerscheinung. Ob es sich um weite Strecken oder gefährliche Abfahrten handelt, die Damen stehen ihren männlichen Konkurrenten in nichts nach. Doch der weibliche Körperbau verlangt an vielen Stellen eine Anpassung der Technik. Ein gut angepasstes Damen MTB ist daher nicht einfach nur kleiner als das entsprechende Herren-Modell, es ist auch in den Proportionen auf den weiblichen Körper besser abgestimmt. Statt also einfach die Sattelhöhe des abgelegten Rades des Gatten anzupassen, sollte ein spezielles Damen Fully angeschafft werden. Lange Zeit war das  in den Shops nicht einfach zu finden. Doch immer mehr Hersteller entdecken die Damen als guten Kundenkreis und entwickeln Variationen der Klassiker, die auf den weiblichen Körper besser abgestimmt sind. So sind zum Beispiel die Griffe der Gangschaltungen schmaler angelegt. Hier können auch Damen mit kleinen Händen stets die volle Kontrolle behalten. Ein kürzeres Oberrohr im Rahmen kann zudem die Sitzposition für kleinere Frauen etwas erleichtern. Ebenfalls kann es schonender für die Knie sein, wenn das MTB für kleinere Frauen mit einer kleineren Kurbel ausgestattet ist. 

Das alles zeigt, dass ein Mountainbike für Frauen nicht allein ein Modegag ist. Ein hochwertiges Damen Fully steht in punkto Sportlichkeit den Herrenrädern in nichts nach. Auch wenn die meisten Hersteller mit ihren Damen-Varianten zugleich auch ihre neuen Ideen im Design präsentieren wollen: Ein Mountainbike für Frauen ist kein Spleen, der bloß die ästhetischen Ansprüche befriedigt. Die Erfahrungen im Spitzensport zeigen, dass Bikerinnen mit einem Rad, das auf ihren Körper abgestimmt ist, wesentlich besser mit den männlichen Konkurrenten mithalten können. Glück hatten bisher die Damen, die groß genug waren, um mit den Standard-Modellen zurechtzukommen. Jetzt endlich können auch kleinere Frauen ihren Spaß am MTB-Sport entdecken. Und wenn der Sport erst entdeckt ist, spricht auch nichts dagegen im Design auf die weibliche Note Wert zu legen. Bei der Bekleidung sind die Hersteller schon lange so weit, den ästhetischen Ansprüchen der Sportlerinnen zu genügen. Mit den Lady Bikes kommen nun auch immer weitere Zubehörteile, die weniger dem männlichen Bedürfnis nach mehr Power als dem weiblichen Anspruch nach einem ausgeglichenen und dennoch sportlichen Mountainbike nachkommen. Bald dürften die Herren daher auf kaum einer Strecke noch unter sich bleiben.  

Ab 3. Juni im Handel

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