Bäcker, Tankstellen oder Hütten locken mit energiereichen Snacks. Wie viel Power bringt das Fast Food wirklich?

Die Silberfolie flatterte nervös im Fahrwind, während der Power-Riegel wie altes Silikon an den Zähnen festbappte. Seit vier Stunden nagte der Hamburger Morten Edvars immer wieder an einem Riegel, bis ihm die Power-Schnittchen ausgingen. „Ich wollte noch drei Stunden dranhängen, aber ich hatte einfach zu wenig zu essen mit. Ich war komplett ausgelutscht und steuerte die nächste Tanke an“, erklärt der 42-Jährige. Zehn Minuten später saß er wieder auf dem Bike – mit einem Cappuccino, zwei Mars-Riegeln und einem Red Bull im Magen.

Letzte Ausfahrt Tankstelle: Das gehört zum Alltag auf deutschen Trails. Wenn die Power-Riegel ausgehen und das letzte Gel geschlürft ist, steuern Biker alles an, was Futter bietet: Egal ob Tanke, Hütte oder Bäcker. Aber wie sportlich kann das Normalo-Essen sein, und was können Sie reinschieben, um noch geschmeidig über den Berg zu kommen? Ist das Essen an der Theke nur ein schlechter Kompromiss oder eine echte Alternative? Wir zeigen Ihnen, welche Produkte auf Tour oder bei hartem Training funktionieren. Bei unserem Nahrungs-Check gab es einige klare Sieger, vorhersehbare Verlierer und einige Überraschungen.

Alle Infos zu diesen Themen finden Sie unten als PDF-Download:
• An der Tankstelle
• Auf der Hütte: Schlemmermenüs im Alpenpanorama
• Beim Bäcker: Leckereien und Körner-Doping

Björn Kafka am 03.10.2012