Brake Force One war der Durchstarter der Saison 2012. Jetzt präsentieren die Schwaben ihre bissige Bremse in schrillen Farben.

Henri: Auf manche wichtigen Fragen des Lebens muss man ja erst mal gebracht werden. Stehe als Teil einer drängelnden, aufgeregten Menschenmasse am Stand von Brake Force One und höre Firmen-Boss Frank Stollenmaier sagen: „Stell dir mal vor wie geil das ist. Du fährst abends in die Stand, setzt dich ins Restaurant und siehst draußen die Bremsleitungen deines Bikes leuchten!“ Ich muss zugeben, weder das Thema Radfahren, noch das Thema Kneipenbesuche je unter diesem Aspekt betrachtet zu haben. Jetzt aber, wo sich der Gedanke einmal ins Gehirn gefressen hat, kommt mir das Ganze ziemlich sinnvoll vor.

© Henri Lesewitz Optisch nah dran an der Neonröhre: durchsichtige Bremsleitungen mit fluoreszierender Bremsflüssigkeit.

Transparente Bremsleitungen, befüllt mit entweder farbiger, oder fluoreszierender Bremsflüssigkeit. „Man muss nur unter einer Straßenlaterne durchfahren, dann leuchten die Leitungen zehn Minuten“, schwärmt Jakob Lauhoff, der die Brake Force One erfunden hat. Die Geschichte habe ich ja bereits im letztjährigen Eurobike-Blog erzählt. Dreizehnjähriger erfindet Bremskraftverstärker, begegnet Jahre später dem Produzenten der Käpt’n Blaubär-Serie (Stollenmaier), der daraufhin mit dem inzwischen Achtzehnjährigen die Firma Brake Force One gründet. Eine Hammergeschichte. Und nun auch der Beginn einer völlig neuen Bremsen-Ära. Stoppen mit Style! Jedes Einzelteil der Brake Force One kann man ab sofort custom-mäßig bunt zusammenmischen. X-verschieden Farben, bunte Flüssigkeiten. Auch der eigene Name wird auf Wunsch graviert. Das alles für derzeit 888,- Euro für ein komplettes Set, vorne plus hinten.

© Henri Lesewitz Frank Stollenmaier und Bremsenerfinder Jakob Lauhoff (rechts).

Mehr gibt's unter: www.brakeforceone.de

Henri Lesewitz am 30.08.2012
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