Stahl ist TrumpfRitchey Timberwolf

Adrian Kaether

 · 28.08.2015

Stahl ist Trumpf: Ritchey TimberwolfFoto: Ritchey
Stahl ist Trumpf: Ritchey Timberwolf
30 Jahre ist es her, dass das erste Timberwolf aus dem Schweißdraht von Rahmenbau-Legende Tom Ritchey das Licht der Welt erblickte. Für 2016 wurde der Stahl-Klassiker neu interpretiert.

Stahl als Werkstoff für Mountainbikerahmen ist nichts für jedermann. Weder sind Rahmen aus Stahl so steif oder leicht wie Carbonrahmen, noch so günstig wie Alurahmen oder so edel wie Titanrahmen. Doch Stahlrahmen haben mit ihrer filigranen Optik eine ganz eigene Fangemeinde. Die Exoten strahlen Purismus und Kompromisslosigkeit aus. Sie haben Charakter und Charisma.

Für 2016 hat Schweißerlegende Tom Ritchey das Stahlhardtail neu interpretiert. Auf ganze 140 Millimeter Federweg ist der Rahmen des Timberwolf ausgelegt und gehört damit ganz eindeutig zu der erlesenen Gruppe von All Mountain- oder Enduro-Hardtails. 27,5-Zoll-Laufräder garantieren beste Wendigkeit.

Bereits vor 30 Jahren schuf Tom Ritchey mit dem originalen Timberwolf ein Mountainbike, das wirklich alles mitmachte. Auch das neue Timberwolf bleibt diesem Motto treu. Das Sitzrohr bietet Platz für eine Variostütze, der Rahmen ist mit geschmiedetem und getapertem Steuerrohr gleichzeitig leicht und steif. Bis zu 2,4 Zoll breite Reifen können ohne Probleme montiert werden. Der Preis für den edlen Rahmen beträgt moderate 1295 Euro.

Adrian Kaether fährt am liebsten Mountainbikes auf rumpeligen Enduro-Strecken. Der Tech-Experte und Bike-Tester kennt sich aus mit Newtonmeter und Wattstunde, High- und Lowspeed-Dämpfung. Als Testleiter bei MYBIKE schaut Adrian auch gerne über den Tellerrand und testet Cargo-Bike und Tiefeinsteiger ebenso, wie die neuesten (E-)MTBs.  

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