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Eurobike 2016: Bergwerk

Kultmarke Bergwerk wird neues Leben eingehaucht

Ludwig Döhl am 01.09.2016

Das letzte Berwerk-Bike wurde 2010 ausgeliefert. Nun hauchen die einstigen Besitzer dem Label neues Leben ein und zeigen auf der Eurobike Mountainbikes mit individuellen Geometrien aus Alu und Carbon.

Räder mit individuellen Rahmen und Ausstattungen waren schon immer ein Steckenpferd der deutschen Bike-Schmiede Bergwerk. 2010 wurde die Produktion allerdings eingestellt. 2017 startet die Marke mit fünf verschiedenen Plattformen neu durch. Zum Marketingchef berief man den Mountainbike-Profi Wolfram Kurschat.

Bergwerk

Ex-Racer Wolfram Kurschat plante mit seiner Beratungsfirma auch den Relaunch von Müsing. Nun betreut er als Marketingmann den Neustart der Marke Bergwerk.

Bergwerk bleibt seinem Konzept treu und bietet den Kunden die Möglichkeit, Wünsche nach individuellen Geometrien, Standards und Designs zu verwirklichen. Im Sortiment befinden sich ein Aluminium-Fully mit 140 Millimetern Federweg, zwei Aluminium- und zwei Carbon-Hardtails. Die Räder rollen je nach Wunsch auf 29 Zoll, 27,5 Zoll oder Reifen im Plus-Format und können auch für Pinion Getriebe gefertigt werden. "Im Prinzip können wir unseren Kunden jeden Wunsch erfüllen", sagt Kurschat.

Die Aluminium-Rahmen werden in Deutschland gefertigt, wiegen ca. 1500 Gramm (Hardtail) und sollen um die 800 Euro kosten. Die Carbon-Hardtails werden in Tube-to-Tube-Bauweise in Italien laminiert und kosten bei einem angepeilten Gewicht von 1100 Gramm unter 2500 Euro.

Bergwerk

Die Bergwerk Carbon-Rahmen werden in Italien gefertigt und sollen mit individueller Geometrie unter 2500 Euro kosten.

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Auch das Bergwerk Aluminium-Hardtail ist voll individualisierbar, selbst Pinion-Getriebe können verbaut werden.

Ludwig Döhl am 01.09.2016
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