Shimano E-Tube App Shimano E-Tube App

Shimano E-Tube Projekt App

App für Shimano Steps-Antrieb

Tobias Brehler am 13.02.2017

Mit der Shimano-App können Di2- und Steps-Nutzer die Einstellungen individualisieren, Updates laden sowie den Fehlerspeicher auslesen. Die App gibt's für Android und iOS-Geräte, aber auch PCs.

Shimano wil mit der E-Tube Project-App die Vorteile einer elektronischen Schaltung besser zur Geltung bringen. So kann man per Smartphone oder Tablet künftig die Schaltungsfunktionen individualisieren, ohne sein Bike an den Computer anschließen zu müssen: Etwa die Funktionen der Trigger am Schalthebel tauschen oder bei einem Einfach-Setup mit der linken Hand runter- und mit der rechten Hand hochschalten.

Für E-Mountainbiker wahrscheinlich interessanter: Auch der E8000 Steps-Antrieb kann mobil eingestellt werden und bei Problemen lässt sich noch auf der MTB-Tour der Fehlerspeicher auslesen. Zudem können Updates für den Motor ganz bequem mit Tablet oder Smartphone geladen werden.

Shimano E-Tube App

Die Grundfunktionen der Shimano E-Tube Project-App im Überblick.

Shimano E-Tube App

Der Fehlerspeicher lässt sich einfach per Smartphone oder Tablet auslesen.

Außerdem können Bike-Computer von verschiedenen Herstellern über ANT Private mit Antrieb und Schaltung gekoppelt werden. Auf diesen Geräten sieht der Pilot die Gangwahl oder den Akkustand. Eine vergleichbare App bietet Specialized für den Brose-Antrieb im Turbo Levo an.

Will man die neuen Funktionen am Mountainbike nutzen, braucht man den neuen Akku BT-DN110 und entweder das SC-M9051- oder das SC-MT800-Display.

Update Juni 2017

Ab jetzt können E-Mountainbiker die beiden Modi Trail und Boost konfigurieren. In diesen Modi kann der Kunde mit dem Smartphone über Bluetooth die Unterstützung dreistufig einstellen: Geringe, mittlere oder starke Unterstützung. Entweder man wählt den geeigneten Style (Factory/Dynamic, Explorer) oder man konfiguriert sich die Unterstützung selbst (Custom).

Shimano E-Tube App

Die Modi Trail und Boost können jetzt konfiguriert werden.

Tobias Brehler am 13.02.2017
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