Bulls E-Core Evo EN Bulls E-Core Evo EN

Neuheiten 2018: Bulls E-Core Dual Battery

Bulls E-Enduro mit Doppel-Akku

Tobias Brehler am 30.07.2017

Bulls entwickelt mit BMZ einen Doppel-Akku: Dieser kommt in allen E-MTBs mit Shimano-Motor zum Einsatz und bietet 750 Wh-Kapazität. Wer mit nur einem Akku fährt, hat einen Kofferraum an Bord.

Bulls hat das ganze Motoren-Portfolio im Angebot: Die E-MTBs haben wahlweise einen Brose-, Bosch- oder Shimano-Motor. Für die Bikes mit Shimano-Anrieb hat Bulls zusammen mit dem Batterie-Spezialist BMZ einen zweigeteilten Akku entwickelt. Dieser kommt ab Februar 2018 in allen E-MTBs von Bulls mit Shimano-Motor zum Einsatz.

Bulls E-Core Evo EN

Auf der rechten Seite des zweigeteilten Unterrohrs befindet sich der serienmäßige 375 Wh-Akku.

Bulls E-Core Evo EN

Auf der linken Seite verbaut Bulls ab Werk einen Kofferraum für Werkzeug und andere Kleinteile. Anstelle des Staufachs kann man hier einen zweiten 375 Wh-Akku einsetzen. Dieser muss zusätzlich beim Händler gekauft werden.

Bulls E-Core Evo RS

Die Akkus können auch im verbauten Zustand geladen werden.

Der Twin Core-Akku versorgt die E-Core Bikes mit 750 Wattstunden (jeweils 375 pro Akku) Strom und erhöht die Akkukapazität gegenüber einem herkömmlichen Shimano Akku (504 Wattstunden) um 50 Prozent. Die Gesamt-Kapazität liegt damit auf Augenhöhe mit dem Focus Jam², das auch auf zwei Akkus für den Shimano-Antrieb setzt.  Selbst lange Touren in den Alpen werden so möglich. Allerdings werden die Bikes ab Werk nur mit einem Akku ausgeliefert, das zweite stabförmige Energie-Reservoir will additiv beim ZEG-Händler erworben werden. Der für den zweiten Akku vorgesehen Platz in der linken Seite des Unterrohrs wird ab Werk mit einem Staufach für Werkzeug und Ersatzschlauch bestückt. Dank der geschickten Integration bleibt im Rahmen sogar Platz für einen Flaschenhalter.

Bulls E-Core Evo RS

Das Bulls E-Core Evo RS überzeugt mit hochwertiger Ausstattung zum fairen Preis: Für 6500 Euro arbeitet hier ein edles Fox Factory-Fahrwerk.

Bulls E-Core Evo RS

Der Hinterbau entlockt dem Federbein am RS-Modell 150 Millimeter Federweg.

Bulls E-Core Evo RS

Starke Bremsen sind am E-MTB Pflicht: Am E-Core Evo RS stoppt die kraftvolle Magura MT Trail.

Das All Mountain-Bike Evo RS ist das Highlight der E-Core Reihe: Für 6499 Euro lässt Bulls bei der Ausstattung keine Wünsche offen. Die elektronische Shimano XT Di2-Schaltung wird ebenfalls vom Twin Core-Akku versorgt. Das hochwertige Fox Factory-Fahrwerk mit 150 Millimetern Federweg soll die Schläge dämpfen. Im Gegensatz zu den Laufrädern (DT Swiss HX 1501 Spline) greift man bei den Federelementen nicht zu E-Bike spezifischen Produkten. Mit dem neuen Monkey Link System spielt Bulls einen weiteren Trumpf bei der Systemintegration aus: Denn sowohl am Vorbau, als auch an der Sattelklemme, können Lichter mit Hilfe eines integrierten Magnetverschlusses montiert werden.

Bulls E-Core Evo EN

Monkey Link System: An Vorbau und Sattelklemme können Lichter mit Hilfe eines integrierten Magnetverschlusses montiert werden.

Bulls E-Core Evo RS

Auch an der Sattelklemme kann per Magnetverschluss ein Licht montiert werden.

Für den harten Einsatz gibt es das Bulls E-Core Evo EN: Das Enduro (oder ist es doch ein Freeride-Bike?) verfügt über 180 Millimeter Federweg. Vorne arbeitet die Rock Shox Lyrik-Gabel, hinten der Fox Float X2-Dämpfer. Letzterer erfreut mit vielen Einstelloptionen. Auch hier verbaut Bulls die elektronische Shimano XT-Schaltung und die hochwertigen DT Swiss-Laufräder. Griffige 2,6er Magic Mary-Reifen halten den Bodenkontakt. Die Geometrie mit flachem Lenkwinkel und langem Reach ist modern. Der Preis mit 375 Wh-Akku beträgt 6500 Euro, der zweite Akku kommt obendrauf.

Bulls E-Core Evo EN

Das Bulls E-Core Evo EN richtet sich mit seinem 180-Millimeter-Fahrwerk an die Gravity-Gemeinde, die es bergab gern stehen lässt.

Alle Bulls-Modelle der Six50-Serie mit Bosch CX-Motor erhalten den neuen Bosch Powertube-Akku mit 500 Wh. Die E-Mountainbikes mit Brose-Antrieb dürfen sich über den neuen Brose Drive S freuen, der mit mehr Power, aber gleicher Sensibilität überzeugen will.

Tobias Brehler am 30.07.2017
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