Pivot Shuttle Pivot Shuttle

Eurobike 2017: Pivot Shuttle

Pivot bringt E-MTB mit Vollcarbon-Rahmen

Tobias Brehler am 30.08.2017

Pivot geht beim Shuttle, seinem ersten E-MTB, aufs Ganze: Im Rahmen des Vollcarbon-Bikes versteckt sich der Shimano Steps-Motor, das Gewicht soll unter der 20-Kilo-Grenze liegen.

Beim neuen Pivot E-Mountainbike ist der Name Programm: Das Shuttle wil Auto- und Gondelfahrten überflüssig machen und mit bester Abfahrts-Performance begeistern. Das Fully verfügt über 140 Millimeter Federweg am Heck und kommt mit 150er-Federgabel. Serienmäßig steht das Shuttle auf Plus-Reifen von Maxxis, es passen aber auch 29er-Pneus in den Rahmen.

Pivot Shuttle

Der DW-Link entlockt dem Fox Float DPX2-Dämpfer 140 Millimeter Federweg.

Den Rahmen fertigen die Amerikaner komplett aus Kohlefaser – das soll das Gewicht senken und die Steifigkeit erhöhen. In Größe M will Pivot mit dem Shuttle so ein Gesamtgewicht von 19,95 Kilogramm erreichen. Ebenfalls steif soll der DW-Link sein. Hier befinden sich die groß dimensionierten Lager nah beinander und sollen so für viel Steifigkeit sorgen.

Die Geometrie klingt auf dem Papier vielversprechend: Der Lenkwinkel fällt für viel Laufruhe mit 65,7 Grad flach aus, der Reach in Größe M mit 445 Millimetern modern lang. Die Kettenstreben hält Pivot mit 437 Millimetern sehr kurz. Das gelingt dank überbreitem 157er Hinterbau – genannt „Super Boost“.

Pivot Shuttle

Der Hinterbau fällt mit 157 Millimeter maximal breit aus und soll so viel Reifenfreiheit bieten.

Pivot Shuttle

Um den Akku zu wechseln, muss man insgesamt zehn Schrauben lösen. Ein geübter Schrauber soll das in fünf Minuten schaffen.

Der bewährte Shimano Steps E8000-Motor treibt das Trailbike an. Als Akku verwendet Pivot die Standardversion mit 500 Wh. Diesen kann man aus dem U-förmigen Unterrohr entnehmen, allerdings erst, wenn man zehn Schrauben entfernt hat. Laut Pivot gelingt der Umbau in unter fünf Minuten. Vorraussetzung: Man hat keine zwei linken Hände.

Das Shuttle wird in Deutschland zusammengebaut und ist nur in Europa erhältlich. Obendrauf gibt es nur ein Modell: Das Topmodell verfügt über ein Fox Factory-Fahrwerk, Carbon-Anbauteile sowie eine elektronische Shimano Di2-Schaltung. Die Laufräder stammen von DT Swiss und werden extra für Pivot gebaut: Die Runlinge basieren auf den Hybrid-Laufrädern der Schweizer, kommen aber mit 40er-Maulweite.

Pivot Shuttle

Der Fox DPX2-Dämpfer bietet viele Einstellungsmöglichkeiten und soll bergauf wie bergab für Traktion sorgen.

Pivot Shuttle

Das einzige Modell des Pivot Shuttle steht für 10000 Euro beim Händler.

Das 10000 Euro teure Pivot Shuttle steht ab Mitte Oktober beim Händler. Wer nicht warten kann, hat die Möglichkeit das Bike schon vorab auf einem der Pivot-Testevents zu fahren.

Tobias Brehler am 30.08.2017
Kommentare zum Artikel