Simon Schneller in Albstadt Simon Schneller in Albstadt
BIKE Junior Team

Der Worldcup in Albstadt aus Sicht des BJT

Christoph Listmann am 06.06.2014

Unser BIKE Junior Team war natürlich auch in Albstadt am Start. Wie es auf internationalem Parkett eben so ist: Es war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Lest selbst…

Albstadt ist seit Jahren eine Hochburg des internationalen MTB-Sports. Aber das Team um Organisator Stephan Salscheider hat noch einmal nachgelegt. Strecken und Streckenführung wurden noch einmal wesentlich verbessert. Durch die neue Streckenführung im Bullentäle wurde das Event auch noch einmal zuschauerfreundlicher. Übertragung der hot spots direkt auf das Festivalgelände und spannende Moderation rundeten die Veranstaltung auf höchstem Niveau ab.

Für unser BIKE Junior Team wurde der Termin zusätzlich für ein Fotoshooting genutzt und so reisten alle schon am Donnerstag an.

Ab zwölf Uhr gaben Fotograf Armin Küstenbrück und alle Fahrer ihr Bestes, um bei den Fotos Topergebnisse zu erzielen. Die ersten Bilder des Teams in den neuen Klamotten von Northwave – höchste Zeit für die Aktualisierung unseres Auftritts in den Medien.

Pirmin und Leonie

Leonie und Pirmin starteten im BJT-Trikot beim Marathon.

Nun aber zu den Rennen: Da für unsere Kleinen kein offizielles CC-Rennen auf dem Zeitplan stand, entschlossen sie sich kurzum, am Samstag den Marathon mit 23 km Streckenlänge zu fahren.

Pirmin und Leonie hatten beide einen sehr guten Startplatz und Pirmin konnte die ersten zehn Kilometer in der Spitze mitfahren. Dann verlor er jedoch mit seiner Gruppe den Kontakt zur Führungsspitze, da die Elite  ein sehr hohes Tempo fuhr. Er konnte jedoch für den Rest des Rennens eine konstante Leistung abrufen und wurde mit zwei Minuten Rückstand insgesamt 19. von 400 Startern. Das war der 2. Platz in der U17.  Lediglich ein US-Amerikaner war 20 Sekunden vor ihm.

Leonie

Leonie deklassierte sogar die Damen-Konkurrenz.

Für unseren Bergfloh Leonie lief es echt optimal. Musste sie sich bei der Startaufstellung vieler böser Blicke und Kommentare erwehren ("Was sucht das kleine Mädchen so weit vorne?"), wurden im Ziel alle eines Besseren belehrt. Leonie benötigte für die 23 km 50:39 Minuten und war nicht nur in der U17 die Schnellste - auch konnte ihr keine Erwachsene das Wasser reichen.

Der Samstag gehörte unseren U19-Fahrer/innen. Um 12 Uhr 15 war der Start der weiblichen U19. Hier hatten wir mit Antonia eine Fahrerin für das Podest im Rennen und für Feli ging es immerhin noch um die EM-Qualifikation.

Antonia Daubermann

Antonia fuhr ein sehr gutes Rennen, Platz neun drückt das nicht wirklich aus.

Antonia kam mit dem Startschuss gut ins Rennen konnte zeitweise sogar die Führung übernehmen. Leider hatte sie ab der zweiten Runde Schmerzen in der Hüfte, die von einem Trainingssturz stammten. Dadurch fiel sie zwischenzeitlich zurück auf Platz 14 konnte aber das Rennen auf Platz 9 als beste Deutsche mit 4:24 Minuten hinter Malene Degn beenden.

Für Feli bleibt Albstadt leider in schlechter Erinnerung. Von Anfang an fand sie nicht ihren Rhythmus und kam am Ende mit 8:55 Rückstand auf die Siegerin auf Platz 26 ins Ziel. Leider löste sich dadurch der Traum eines EM-Starts in St. Wendel in Luft auf. Aber als junger Jahrgang hat sie mit Sicherheit 2015 noch einmal die Chance, ganz vorne mitzufahren.

Feli Geiger

Felicitas behält das Rennen in schlechter Erinnerung.

Ab 15 Uhr ging es dann für Simon um die Wurst, auch er hatte noch eine klitzekleine Chance, einen Startplatz bei der EM zu erhaschen.

Simon kam von Anfang an gut ins Rennen und arbeitete sich von Startplatz 51 stetig nach vorne. Am Ende belegte er als fünftbester Deutscher mit 6:02 Rückstand auf den Sieger Platz 33. Für viele unverständlich, dass so ein talentierter Fahrer - zudem noch aus dem jungen Jahrgang - nicht zur EM nominiert wird.

Daniel Voitl

Daniel Voitl erwischte keinen guten Tag, ein Sturz beendete sein Rennen.

Am Sonntag war es dann für Daniel Voitl soweit. Um 9 Uhr 30 fiel für die U23 der Startschuss und 140 Fahrer bogen nach der Startrunde in das Bullentäle ein. Natürlich gab es oben am "Devils Corner" einen Stau und die hinteren Fahrer mussten erst einmal ausklicken. Natürlich wollte Daniel im Downhill Zeit gut machen und riskierte etwas mehr, was ihm leider zum Verhängnis wurde. Ein Sturz in der zweiten Runde hat Zeit gekostet und nach zwei weiteren Runden zwangen ihn die Schmerzen zur Aufgabe des Rennens.

Christoph Listmann am 06.06.2014
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